Nach dem Großbrand bei Gerhardi ist fast alles weggeräumt

+

Werdohl - Fünf Monate nach dem Großbrand bei der firma Gerhardi im Gewerbegebiet Dresel ist fast alles weggeräumt. Wie es dort weiter gehen soll, ist indes immer noch nicht bekannt.

Anfang November brannte die Produktionshalle von Gerhardi im Industriegebiet Dresel komplett aus. 250 Einsatzkräfte auch aus den umliegenden Städten bekämpften den Brand, konnten aber letztlich nur ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindern. Stundenlang stand eine schwarze Rauchsäule über dem Lennetal.

Dem Unternehmen entstand ein Millionenschaden, der durch Versicherungen komplett gedeckt sei. Wie und ob es weiter geht am Standort Dresel hat die Firma bislang nicht mitgeteilt. Es gilt als sicher, dass Gerhardi auf Rosmart ein riesiges Areal kaufen möchte.

Firma Gerhardi in Dresel brennt

Die Stadt Altena, auf deren Hoheitsgebiet Rosmart liegt, hat bereits Pläne geändert. Mitarbeiter aus Werdohl seien im Werk Ibbenbüren eingesetzt worden, hieß es.

Halle und ausgebrannte Anlagen in Dresel werden seit fünf Monaten unter Bewachung abgetragen und entsorgt. Trotz mehrfacher Nachfragen bei der Geschäftsführung in Lüdenscheid äußert sich die Unternehmensleitung nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.