Zu viele Sportgeräte in den Hallen

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Stadtsportverbandsvorsitzender Richard Müller-Schlotmann (links) und Stadtsportbeauftragter Ulli Betten trafen sich in der Sporthalle Köstersberg, um Belegungszeiten abzusprechen.

Werdohl - Der Auszug der Vereine und Verbände aus der Jahnturnhalle ist weitgehend abgeschlossen, die Halle wird bekanntlich von der Stadt aufgegeben. Stadtsportbeauftragter Ulli Betten und Stadtsportverbandsvorsitzender Dr. Richard Müller-Schlotmann berichteten, dass die Umzüge in andere Hallen weitgehend einvernehmlich mit den Vereinsvertretern erfolgt seien.

Müller-Schlotmann: „Es hat gute Absprachen gegeben, Herr Betten hat sich sehr engagiert.“ Viele hätten bei ihren früheren Gepflogenheiten bleiben wollen und akzeptierten die neuen Lösungen nur murrend. 

Ein paar Details gebe es noch zu klären, so Betten, aber auch das werde gelingen. Im Dezember hatte der Rat entschieden, die Halle aus Kostengründen aufzugeben. Die Stadt hatte alle Nutzer der Jahnturnhalle gebeten, bis Mitte Januar ihre Bedarfe und Wünsche zu melden. Danach habe er mit den Nutzern viele Detailfragen klären können, so Betten.

Anschließend sei bei der Stadt ein komplett neuer Hallenbelegungsplan erstellt worden, der Ende Januar den Vereinen und dem Stadtsportverband zur Verfügung gestellt wurde. Als die neue Hallenbelegung fertig war, gab es Nachzügler, die ihre Meldungen vergessen hatten oder nachträglich Belegungszeiten wünschten. Betten: „Das hat es uns wieder etwas schwerer gemacht, aber wir haben das weitestgehend lösen können.“

Der Stadtsportverbandsvorsitzende Müller-Schlotmann wies darauf hin, dass mit der Jahnhalle eigentlich zwei Einheiten aufgegeben worden seien. Die Stadt rechnet die beiden Hallen lediglich als eine Einheit, weil die untere Jahnturnhalle nur sehr eingeschränkt nutzbar war. In diesem Zusammenhang wurde in Absprache mit Schulen und Vereinen sämtliches Sportgerät gesichtet und umgelagert. Betten: „Wir haben in den Hallen zu viele Sportgeräte, die teilweise überhaupt nicht gebraucht werden.“ Manches soll jetzt den Vereinen angeboten werden, die Geräte müssen aber aus den Hallen verschwinden. Eventuell können Geräte auch an Interessenten verkauft werden.

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