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Auf dem Weg Richtung Klimaschutz: Stadt erhält Auszeichnung

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Von: Carla Witt

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Landrat Marco Voge (l.) und Michael Hermanns, Abteilungsleiter im NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz gratulieren Vanessa Kunze-Haarmann, der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters und Kämmerin der Stadt Werdohl, und Klimaschutzmanagerin Meike Majewski zum Ökoprofit-Zertifikat.
Landrat Marco Voge (l.) und Michael Hermanns, Abteilungsleiter im NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz gratulieren Vanessa Kunze-Haarmann, der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters und Kämmerin der Stadt Werdohl, und Klimaschutzmanagerin Meike Majewski zum Ökoprofit-Zertifikat. © Märkischer Kreis

Jetzt ist es offiziell: Landrat Marco Voge und Michael Hermanns, Abteilungsleiter im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, haben den Verantwortlichen der Stadt Werdohl die Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme am Projekt Öko-Profit überreicht.

Werdohl – Werdohls Klimaschutzmanagerin Meike Majewski, die das Zertifikat gemeinsam mit Vanessa Kunze-Haarmann, der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters und Kämmerin der Stadt Werdohl, entgegengenommen hat, blickt zufrieden auf die vergangenen Monate zurück.

Besonders die gute, kompetente Beratung durch Dr. Stefan Große-Allermann von der B.A.U.M. Consult GmbH lobt die Klimaschutzmanagerin. Zudem könne sie auf viele neue Erfahrungen zurückblicken: „Es gab acht Netzwerktreffen mit anderen Teilnehmern mit Informationen und Austausch zu unterschiedlichen Themenfeldern. Die Treffen waren sehr bereichernd.“

Es sei äußert spannend gewesen, zu erfahren, welche Probleme andere Unternehmen und Einrichtungen gehabt hätten, welche Lösungen dort gefunden werden und welche Maßnahmen umgesetzt werden konnten. Meike Majewski spricht in diesem Zusammenhang von einer „große Bandbreite an möglichen Maßnahmen, die einem im Vorfeld nicht bewusst war“.

Auch die Erwartungshaltung sei zu Beginn der Teilnahme eine andere gewesen, berichtet die Klimaschutzmanagerin, die bei der Durchführung des Projektes im Rathaus von Verwaltungsmitarbeiter Michael Tauscher unterstützt wurde: „Man wollte alle Ideen und Maßnahmen möglichst sofort umsetzen. Im Laufe des Jahres hat man dann aber erkannt, dass das nicht machbar und auch gar nicht nötig ist.“

Das Wichtige sei, sich überhaupt auf den Weg zu machen und zunächst die Maßnahmen umzusetzen, die sich einfach realisieren ließen, auch wenn es oft nur kleine Veränderungen seien. „Alles weitere kommt nach und nach. Der Projektzeitraum ist hier nur der Startschuss eines fortlaufenden Verbesserungsprozesses“, beschreibt Meike Majewski ihre Erfahrungen.

Und so wird es auch in Werdohl noch weitergehen: Demnächst steht den Rathaus-Mitarbeitern ein Lasten-E-Bike für Postfahrten zur Verfügung, ein überdachter Fahrradunterstand mit E-Bike-Ladestation soll im Rathaus-Innenhof entstehen, und auf den Dächern von zwei bis drei städtischen Gebäuden sollen Fotovoltaik-Anlagen montiert werden.

Ein wenig enttäuscht ist Majewski, dass sich bisher noch kein Werdohler Unternehmen für die nächste Ökoprofit-Runde angemeldet hat. „Es hat Gespräche mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, beziehungsweise B.A.U.M. Consult mit einem Interessenten gegeben. Dies hat allerdings nicht nur Teilnahme geführt“, bedauert die Klimaschutzmanagerin.

Doch noch sei es nicht zu spät: Obwohl das erste der acht Netzwerktreffen der neuen Projekt-Runde bereits stattgefunden hat, ist die Anmeldung noch bis spätestens Ende Juli möglich. Das zweite Ökoprofit-Netzwerktreffen ist dann für Mitte August geplant.

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