Werdohler Rat stimmt zu

Gesamtschul-Zweckverband Werdohl und Finnentrop: Weitere Hürde beseitigt

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Die Albert-Einstein-Gesamtschule in Werdohl.

Werdohl - Der Rat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig für die Bildung eines Gesamtschul-Zweckverbandes zwischen der Gemeinde Finnentrop und der Stadt Werdohl und die Übertragung der Schulträgereigenschaft auf diesen Zweckverband gestimmt.

Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Kooperation der beiden Gesamtschulen erfolgt. 

„Wir werden uns jetzt mit den Vertretern der Gemeinde Finnentrop zusammensetzen und den Satzungsentwurf überarbeiten“, erläuterte Fachbereichsleiter Michael Grabs, wie es nach diesem Ratsentscheid nun weitergeht. Die Satzung soll unter anderem regeln, wie sich der angestrebte Zweckverband zusammensetzt, welche Aufgaben er übernehmen soll und wie der Finanzbedarf der beiden Schulen gedeckt werden soll, die durch die Kooperation zu einer Bildungseinrichtung werden sollen. 

Genauere Klärung erforderlich

Einige Punkte in der Satzung bedürfen noch einer genaueren Klärung. Dazu gehört beispielsweise, welchen Namen die Schule eigentlich tragen soll und wo der Schulverband seinen Sitz haben wird. Der wichtigste Punkt dürfte aber die Finanzierung und Wirtschaftsführung sein. Darin muss unter anderem geklärt werden, wer die Schülerfahrtkosten für Schüler übernimmt, die weder aus Werdohl, noch aus Finnentrop kommen. „Wir wollen die Satzung aber relativ schmal stricken“, brachte Grabs zum Ausdruck, dass mit dem Zweckverband kein großer Verwaltungsapparat aufgebaut werden soll. 

Die Gespräche mit Finnentrop sollen laut Grabs schnell zu einem Ergebnis führen. „Auch die Bezirksregierung drängt auf eine schnelle Lösung“, sagte der Fachbereichsleiter. Deshalb gehe er davon aus, dass die Angelegenheit noch in diesem Jahr „in trockenen Tüchern“ sei. Die Werdohler Seite wolle den abschließenden Beschluss möglichst schon in der November-Sitzung des Rates, spätestens aber im Dezember fassen.

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