Inzidenzzahlen sinken auch in Werdohl

Auch in Inzidenzstufe eins: Testzentren werden erstmal weiter betrieben

Apotheker Kenan Karakas will seine Schnellteststelle vor der Neuen Apotheke mitten in der Stadt auf jeden Fall noch bis weit in die Sommerferien hinein betreiben.
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Apotheker Kenan Karakas will seine Schnellteststelle vor der Neuen Apotheke mitten in der Stadt auf jeden Fall noch bis weit in die Sommerferien hinein betreiben.

Bei stark sinkenden Infektionszahlen und einer weiter wegfallenden Testpflicht könnten die beiden Corona-Testzentren in der Stadt Werdohl auf absehbare Zeit überflüssig werden.

Über eine Aufgabe des Testzentrums am Riesei denkt man momentan bei der Werdohler Stadtverwaltung aber noch nicht nach. Vanessa Kunze-Haarmann sagte als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters: „Wir sind froh, dass wir die Inzidenzzahlen einigermaßen runterbekommen haben.“ Bürgermeister Späinghaus hatte das Corona-Testzentrum als Durchfahrstation auf dem Parkplatz neben dem Stadion Riesei angesiedelt. Mit dem Testbetrieb ist das Neuenrader Institut für Arbeitsmedizin (Ifam) beauftragt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist das Testen kostenlos, das Ifam rechnet pro durchgeführtem Test und nicht nach Arbeitsaufwand oder angebotenen Öffnungszeiten ab.

Kunze-Haarmann: „Sicher wird die Nachfrage nach Tests in der nächsten Zeit geringer werden. Über eine Veränderung zum Beispiel der Öffnungszeiten werden wir in der kommenden Woche nachdenken. Wir werden das Testgeschehen aufmerksam beobachten, wir sind da sehr flexibel.“

Auch vor der „Neuen Apotheke“ wird getestet

Einige Wochen nach dem Start des Testzentrums auf dem Riesei hatte Apotheker Kenan Karakas öffentliche und kostenlose Testmöglichkeit vor seiner „Neuen Apotheke“ in der Bahnhofstraße angeboten. Momentan sei nach den Lockerungen schon eine gewisse Tendenz nach unten erkennbar, so Karakas. Der vergangene Samstag sei aber mit 130 Testungen noch voll ausgelastet gewesen. Die Buchungen für den kommenden Freitagnachmittag seien bis jetzt schon sehr gut, für Samstag gebe es noch genügend Termine. „Das ist aber zu Wochenanfang immer so“, meint Karakas. Viele Testwillige kämen auch spontan.

„Wir machen erstmal weiter“, so der Apotheker, der auch Mitarbeiterinnen als Testerinnen qualifiziert hat. Er erwarte noch viele Testungen vor den Sommerferien, die einen Auslandsurlaub ermöglichten. Er stellt sich vor, die Öffnungszeiten in den Sommerferien vielleicht wieder von jetzt 30 auf 20 Wochenstunden zu reduzieren.

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