Attraktiver Ein-Euro-Job

Ein-Euro-Kräfte werden von Fachkräften unterstützt beim Abholzen von Bäumen am Lenneufer in der Nähe Kalkofen. ▪ Heyn

WERDOHL ▪ Gestern und auch heute noch werden den ganzen Tag über die Ein-Euro-Kräfte am Werk sein, um am Kalkofen die lenneseitigen Bäume wegzunehmen.

Bislang wurde der Beschäftigungsauftrag zur Baumpflege an der Lennepromenade ausschließlich mit Handarbeit ausgeführt. Diesmal ging das aber nicht mehr nur mit Handsäge und Muskelkraft, es musste schwereres Gerät her für die größeren Bäume. Weil die fachgerecht gefällt werden mussten und nicht in die Lenne fallen sollten, gab es technische und fachliche Unterstützung von der Neuenrader Firma Becker. Die Ein-Euro-Jobs sind nicht nur eine Beschäftigungsmaßnahme, sondern dienen auch gleichzeitig der Ausbildung. Fachbereichsleiter Bodo Schmidt machte sich gestern früh selbst ein Bild vom Fortgang der Arbeiten. Durch die Anleitung der Profis könnten die Ein-Euro-Jobber zu attraktiven Arbeitskräften für Garten- und Landschaftsbaubetriebe werden. Sinn der Maßnahme sei schließlich, die Männer wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Bei der Baumfällarbeit bekamen sie gestern die Sicherheitsbestimmungen bei den Fällarbeiten mit. Der Verkauf des Holzes fließt übrigens direkt in die Finanzierung der Arbeitsmittel.

Der weitere Verlauf des Lenneradweges über das Tunnelportal ist übrigens immer noch nicht fertiggestellt. Die Erdarbeiten, die den Weg um den steinschlaggefährdeten Hang herumführen, sind beendet worden. Es fehlen noch die Sicherheitsvorkehrungen und Zäune für den kombinierten Rad- und Wanderweg. Wann es hier weitergeht, war bei der Stadt gestern Vormittag nicht mehr zu erfahren. ▪ Volker Heyn

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