Atemschutzausrüstung ist so schwer wie ein Kind

Unterbrandmeister Andreas Schmidtke erläuterte den Kindern des Vorschulclubs der Arche Noah, die Arbeit eines Feuerwehrmanns. Die Kinder durften Teile der Schutzkleidung anprobieren und selbst testen, wie schwer ein B-Rohr ist.

WERDOHL ▪ Basti will den Feuerwehrhelm gar nicht mehr absetzen. Auch nach dem Pressefoto steht der Fünfjährige mit seinem Kopfschutz noch stolz im Domizil der Feuerwehr Kleinhammer. Dort war er gestern Nachmittag zu Besuch – gemeinsam mit den anderen Vorschulkindern des Kindergartens Arche Noah.

„Wir beschäftigen uns momentan mit dem Thema Stadt“, erzählte die stellvertretende Kindergartenleiterin Anika Mathia. In diesem Rahmen seien für die Mädchen und Jungen des Vorschulclubs noch viele weitere Besichtigungen geplant. „Heute beginnen wir mit der Feuerwehr. Auch die Polizei, die Bücherei und zum Beispiel eine Schreinerei stehen auf der Liste,“ verriet Mathia.

Bei den Brandbekämpfern war es für Larah, Amani, Tolga, Lara, Lea, Timon und Basti jedenfalls richtig spannend. Unterbrandmeister Andreas Schmidtke – selbst Kindergartenpapa – hatte sich genau überlegt, was er seinen kleinen Besuchern wie besonders gut erklären könnte. Seine Schutzausrüstung hatte der Feuerwehrmann zum Beispiel in einem der Räume verteilt. Die Kinder mussten die Kleidungsstücke erst einmal finden, bevor Schmidtke dann erklärte, wie sich ein Brandbekämpfer für einen Einsatz anziehen muss. Staunend erfuhren die Mädchen und Jungen unter anderem, dass die Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät ungefähr so viel wiegt, wie sie selbst: rund 25 Kilogramm.

Besondere Anziehungskraft übte das große Tanklöschfahrzeug der Wehr auf den Nachwuchs aus. Natürlich durften die Kinder auch in das Fahrzeug klettern, dort Probe sitzen und alles ganz genau in Augenschein nehmen.

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