Kinderbuchautor Armin Kaster liest in der Stadtbücherei vor

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Gespannt lauschten die Schüler der 3. und 4. Klassen der Ütterlingser Grundschule der Geschichte. Zuvor hatte Armin Kaster bereits den 1. und 2. Klassen in den Räumen der Schule aus einem seiner anderen Bücher vorgelesen.

Werdohl - Passend zur „Nacht der Bibliotheken“ durften die Schüler der 3. und 4. Klassen der Ütterlingser Grundschule Freitag Vormittag schon den ersten Wortlauten in der Stadtbücherei in Werdohl lauschen.

Dort las Kinderbuchautor Armin Kaster aus seinem Buch „Ferdi, Lutz und ich auf Klassenfahrt“ und berichtete malerisch über die turbulenten Ereignisse, die seine Figur während der großen Reise erlebt.

Rund 80 Kinder aus vier Klassen der Grundschule tummelten sich auf dem Teppichboden der Stadtbücherei – doch Gelächter und unruhige Gespräche verstummten schnell, als Kaster begann, die ersten Zeilen vorzutragen. 

Kurz darauf hatte er die jungen Zuhörer bereits in den Bann der Geschichte gezogen: Konzentriert horchten die Grundschüler seinen Worten und beobachteten gespannt die Gestiken des Autors.

Gelächter gab es für Kasters sehr deutliche Nachahmung einer Figur, die mit etwas zu vielen Lakritzschnecken im Mund sprach. Ein paar kleine Pausen lockerten den Rahmen auf – eifrig fragten die Kinder in diesen nach weiteren Details der Geschichte.

Noch bevor Kaster in die Bücherei kam, war er bereits an der Grundschule Ütterlingsen. Dort hatte er am Morgen den Schülern der 1. und 2. Klassen aus „Jakob und die Schnitzelfrösche“ vorgelesen.

Der 47-jährige Düsseldorfer hat bereits vier Kinderbücher und zehn Jugendromane geschrieben; „Ferdi, Lutz und ich auf Klassenfahrt“ ist bereits der zweite von drei geplanten Teilen.

Die Aktion wurde gemeinsam von der Grundschule und der Stadtbücherei organisiert. „Wir machen sowas immer mal wieder – sonst auch gerne zum Tag des Buches“, sagte Klaudia Zubkowski, Büchereileiterin. In diesem Jahr habe die „Nacht der Bibliotheken“ dafür aber noch besser gepasst. Weitere Lesungen, diesmal für ein etwas älteres Publikum, gab es am Abend.

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