Aktuelle Zahlen

So hat sich der Werdohler Arbeitsmarkt im April 2019 entwickelt

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Werdohl - Im April hat die alljährliche Frühjahrsbelebung auch den heimischen Arbeitsmarkt erreicht. Nachdem die Zahl der Arbeitslosen in Werdohl im März entgegen des Kreistrends noch um 4,5 Prozent gestiegen war, verzeichnete die Agentur für Arbeit für den vergangenen Monat einen Rückgang um 3,1 Prozent.

717 Personen waren Ende April ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind dies 23 Personen weniger und damit exakt so viele wie Ende April 2018, als ebenfalls 717 Werdohler einen Job suchten. 

Unter den Personen, die aktuell in der Arbeitslosenstatistik der Agentur für Arbeit für Werdohl geführt werden, sind 336 Frauen und 381 Männer. 315 in Werdohl lebende Ausländer sind ohne Arbeit. 63 der Menschen ohne Job sind unter 25 Jahren sowie 199 Arbeitslose 55 Jahre und älter. 

Quote: 6,2 Prozent 

Im gesamten Agenturbezirk, der Werdohl und Neuenrade umfasst, ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 29 auf 998 Personen gesunken. Das sind allerdings elf Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 6,2 Prozent. 

Kreisweit suchen aktuell 13 257 Personen eine neue Beschäftigung: 99 Personen weniger (-0,7 Prozent) als im März und 389 Personen (-2,7 Prozent) weniger als vor einem Jahr. „Die hohe Arbeitskräftenachfrage der heimischen Betriebe bietet Arbeitssuchenden auch weiterhin gute Chancen auf eine neue Beschäftigung“, sagt Sandra Pawlas, Chefin der heimischen Agentur für Arbeit. 

Viele Stellen bleiben unbesetzt

Allerdings blieben derzeit viele Stellen im Stellenbesetzungsprozess aufgrund der gestellten Anforderungen unbesetzt, obwohl Fachkräfte nahezu in allen Bereichen händeringend gesucht würden. „Jedoch merken wir, dass die Stellenbesetzung immer schwieriger wird, weil nicht mehr das gesuchte Personal gefunden wird. Hier gilt es, nicht zu warten, sondern optimaler Weise unsere Förderangebote zu nutzen, um schnell an annähernd passendes Personal zu gelangen. Förderangebote und auch Qualifizierung bieten letztlich den Ausgleich zur Fachkräftesicherung“, so Pawlas weiter. 

Für die kommenden Monate rechnet die Chefin der Agentur für Arbeit weiterhin mit einem stabilen Arbeitsmarkt in Werdohl und im Kreisgebiet und somit weiterhin auch guten Chancen für Arbeitssuchende. „Der Arbeitsmarkt ist mit kreisweit rund 5800 unbesetzten sozialversicherungspflichtigen Stellen sehr aufnahmefähig. Darüber bieten sich allen Arbeitssuchenden weiterhin sehr gute Chancen auf eine Beschäftigung, sodass sich die Arbeitslosigkeit moderat weiter reduzieren lassen wird“, sagt Sandra Pawlas.

Sie rechnet allerdings auch für diesen Sommer wieder verstärkt damit, dass sich junge Fachkräfte nach abgeschlossener Ausbildung vorübergehend arbeitslos melden werden, aber der Großteil aufgrund der sehr hohen Nachfrage auch rasch vermittelt werden könnte.

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