Werdohl, Neuenrade und Balve

Arbeitsmarkt: So entwickeln sich die Zahlen im Oktober

Arbeitsmarkt

Werdohl/Neuenrade/Balve – Die leichte Entspannung auf dem heimischen Arbeitsmarkt setzt sich auch im Oktober fort.

So meldete die Agentur für Arbeit am Donnerstag für Werdohl, Neuenrade und auch Balve sinkende Zahlen. 

Verglichen mit dem Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um zwölf (-1,1 Prozent) auf 1100 gesunken. Gegenüber dem Oktober 2019 weist die Statistik allerdings noch immer ein deutliches Plus von 225 Personen (+25,7 Prozent) aus. 

Quote steigt auf 9,3 Prozent

In Neuenrade sind mit 395 neun Personen weniger (-2,2 Prozent) als im September ohne Job. Vor einem Jahr waren allerdings nur 314 Neuenrader arbeitslos. Die Anzahl erhöhte sich binnen zwölf Monaten also um knapp 26 Prozent (81 Personen). Die Arbeitslosenquote für den heimischen Bezirk, der Werdohl und Neuenrade umfasst, liegt bei 9,3 Prozent (Oktober 2019: 7,3 Prozent). 

Für Balve meldet die Agentur für Arbeit im Oktober 269 Personen ohne Job (September: 268 Personen, Oktober 2019: 208 Personen). Hier liegt die Arbeitslosenquote für den Bezirk Menden, zu dem Balve gehört aktuell bei 5,7 Prozent (Oktober 2019: 4,6 Prozent). 

Pawlas: "Leichte Herbstbelebung"

„Wir spüren eine saisonübliche, leichte Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Sandra Pawlas, Chefin der heimischen Agentur für Arbeit Iserlohn. Dies gilt auch kreisweit, wo im Oktober 17 649 Personen arbeitslos gemeldet sind, 487 Personen weniger im Vergleich zum Vormonat. Dennoch liege die Arbeitslosigkeit deutlich über dem Vorjahr und auch das Niveau der Stellenmeldungen sei wesentlich geringer. „Wie sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den kommenden Wochen und Monaten darstellen wird, ist aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und möglichen Eindämmungsmaßnahmen völlig offen“, sagt Pawlas. 

Aktuelle Hochrechnungen zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit im Märkischen Kreis zeigen, dass im Juni 39 591 Personen Kurzarbeitergeld in 2323 Betrieben bezogen haben. Besonders betroffen mit fast 26 000 Personen war das verarbeitende Gewerbe, das im Märkischen Kreis einen starken lokalen Schwerpunkt hat. Neuere Zahlen zur tatsächlich realisierten Kurzarbeit liegen der Arbeitsagentur noch nicht vor. Grund für den Zeitverzug ist die flexible Ausgestaltung des Instruments Kurzarbeitergeld. So haben Betriebe mehrere Monate Zeit, die erforderliche Abrechnungsliste einzureichen.

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