Gute Nachricht

Arbeitslosigkeit in Werdohl geht zurück

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Werdohl – Gute Nachricht vom Arbeitsmarkt im Herbst: In Werdohl ist die Zahl der Arbeitslosen im November leicht gesunken. 867 Personen sind aktuell ohne Job. Verglichen mit dem Vormonat sind dies acht Personen weniger (-0,9 Prozent).

Im Vergleich zum November des Vorjahres stieg die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 169 Personen (+24,2 Prozent). Damals waren 698 Werdohler ohne Job. Zu erklären ist dies vor allem mit der Schließung des Dura-Werks in Plettenberg, wo auch viele Werdohler beschäftigt waren und zum 1. Mai arbeitslos wurden. 

Unter den Werdohlern, die aktuell in der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit geführt werden, sind 405 Frauen und 462 Männer. 403 in Werdohl lebende Ausländer sind ohne Arbeit. 71 der Menschen ohne Job sind unter 25 Jahren sowie 228 Arbeitslose 55 Jahre und älter. 

Quote liegt bei 7,3 Prozent

Im gesamten heimischen Agenturbezirk, der Werdohl und Neuenrade umfasst, ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um acht auf 1181 Personen gesunken. Das sind 209 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,0 Prozent. 

Kreisweit waren im November 14 493 Männer und Frauen arbeitslos. Das waren 92 Personen mehr als im Oktober und 1735 Personen mehr als im November 2018. „Der Arbeitslosenbestand im Kreis ist im November leicht und erwartungsgemäß gestiegen“, erklärt Sandra Pawlas, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Iserlohn. 

Agentur-Chefin erwartet Anstieg

Für die kommenden Monate prognostiziert die Agentur-Chefin: „In unserer Region werden Fachkräfte gesucht. Trotz leichter Eintrübungen am Arbeitsmarkt wird die Vielzahl der Stellenmeldungen Arbeitssuchenden auch in den kommenden Monaten Chancen auf eine neue Tätigkeit bieten. Ich gehe davon aus, dass der Arbeitslosenbestand bis zum Jahresende leicht ansteigt.“ 

Die Anfragen von Kurzarbeit sind aktuell leicht gestiegen, befänden sich im Vergleich zu Krisenzeiten allerdings weiterhin auf unauffälligem Niveau. „Die Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes zeigt, dass einzelne Betriebe ihre Belegschaften weiterhin durch das Instrument Kurzarbeitergeld an sich binden und halten wollen“, so Pawlas. 

Kreisweit 760 Stellen gemeldet

Heimische Unternehmen haben im November kreisweit 760 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet (-115 Stellen zum Vormonat). Im Bestand befinden sich damit insgesamt 4889 offene, sozialversicherungspflichtige Stellen.

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