Arbeiten an der Wehranlage im Zeitplan

WERDOHL – Dr. Arndt Bohrer von der Novastrom, die als Tochter der Mark-E das Laufwasserkraftwerk Wilhelmsthal betreibt, ist zuversichtlich: Die Arbeiten liegen bislang voll im Zeitplan, der Abschluss der Sanierung der Wehrtürme am Tag vor Weihnachten ist nach wie vor fest angepeilt.

Von der Bundesstraße aus bietet die Großbaustelle an den beiden Türmen und in der Lenne einen imposanten Anblick. Wegen der düsteren Herbsttage wird schon früh am Tage mit Kunstlicht gearbeitet, was die Szenerie noch etwas interessanter gestaltet. Weil der Baustellenverkehr aus der kleinen Zufahrt doch recht rege ist, wurde auf der Bundesstraße für die Dauer der Arbeiten eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet.

Aus Tonnen von Steinen ist eine Baustraße zum ersten und zum mittleren Wehrturm in die Lenne geschüttet worden, das restliche Wasser läuft in einer schmalen Rinne in der Nähe der Eisenbahnlinie vorbei. Gäbe es einen wesentlich höheren Wasserstand, würde die Baustelle rasch überflutet. Bislang hat die Witterung die Bauarbeiten begünstigt, bei dauerhaften Minustemperaturen gäbe es auch Schwierigkeiten mit der Verarbeitung des Spritzbetons. Das ist aber alles nicht der Fall, und so werden die beiden von Korrosion stark in Mitleidenschaft gezogenen Türme aus dem Jahre 1926 mit massenhaft Beton abgedichtet und verstärkt. 1,8 Millionen Euro steckt Mark-E in die Sanierung, ab Januar soll auch wieder Strom erzeugt werden.

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