Brüninghaus-Platz wird komplett gesperrt

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Mit schwerem Gerät planiert die Firma Ossenberg seit Mittwoch den Brüninghaus-Platz in der Stadtmitte.

Werdohl - Der Winter ist vorbei – zumindest auf dem Brüninghaus-Platz, wo seit Mittwoch wieder gearbeitet wird. Die Kehrseite der Medaille: Anlieger und Passanten müssen sich jetzt auf monatelange Beeinträchtigungen einstellen.

Eigentlich hätten die Arbeiten nach der mehrwöchigen witterungsbedingten Pause schon am Montag (8. Februar) wieder aufgenommen werden sollen. „Das hatte aber wegen des starken Regens keinen Sinn“, erklärte Stadtplaner Stefan Groß. Jetzt aber soll das Bauunternehmen Ossenberg richtig durchstarten und die Umgestaltung des zentralen Platzes in der Innenstadt voranbringen. Mit schwerem Gerät wird der Brüninghaus-Platz praktisch planiert. „Es werden alle Aufbauten demontiert, der Plattenbelag wird entfernt und die Betonfundamente werden ausgegraben“, beschrieb Groß die nächsten Arbeitsschritte. Anschließend würden dann Gräben für verschiedene Leitungen ausgehoben. Verlegt werden müssen nicht nur die Strom- und Wasserleitungen für die Infrastruktur, die die Stadt selbst auf dem Brüninghaus-Platz aufbauen will – in erster Linie Beleuchtung und Wassserspiel –, auch die verschiedenen Versorgungsunternehmen wollen die Gelegenheit nutzen, die Lage ihrer Leitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation zu überprüfen und gegebenefalls zu korrigieren.

Das alles wird in den nächsten Wochen und Monaten umfangreiche Erdbewegungen zur Folge haben. „Der Brüninghaus-Platz wird deshalb komplett gesperrt“, kündigte Stadtplaner Groß an. Selbstverständlich werde aber die Erreichbarkeit der Geschäfte gewährleistet. Dazu soll rundherum ein zwei bis fünf Meter Streifen begehbar bleiben.

Gearbeitet wurde in den vergangenen Tagen auch im Ludwig-Grimm-Park unweit des Brüninghaus-Platzes. Dort hat das Bauunternehmen eine kleine Fläche planiert, auf der ein Container mit dem Baustellenbüro Platz finden soll. Der war während der Baupause auf dem WK-Parkplatz abgestellt worden und soll nun von dort in die Nähe der Baustelle Brüninghaus-Platz verlegt werden.

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