Sechs Wochen Baustelle auf B229

Für Oktober sind erste Vorarbeiten im Zuge der Hangbrückensanierung der B229 erforderlich.

Werdohl - Eine große Baumaßnahme, unter der nicht nur die Werdohler zu leiden haben werden, wirft ihre Schatten voraus: Für den Oktober sind erste Vorarbeiten im Zuge der Hangbrückensanierung der B229 erforderlich.

Wie Michael Overmeyer, Sprecher von Straßen NRW, auf Nachfrage berichtete, werde es im Oktober sogenannte Suchschachtungen und Felssicherungsmaßnahmen auf der B229 geben. Hintergrund sei, dass im kommenden Jahr der sogenannte Entwässerungsbau vorgenommen werde. Sprich: Die Kanäle werden im Vorfeld der Sanierung erneuert.

Da es für die Hangbrücke keinerlei Unterlagen mehr gebe, müsse man auf diese Weise eben herausfinden, wo die Stahlträger verlaufen und wie sie angebracht seien, damit sie bei den Kanalarbeiten nicht beschädigt würden. Die Hangbrücke liege zur einen Hälfte am Hang auf, die andere Straßenhälfte werde durch im Fels verankerte Träger und extra Stützen gehalten, erläuterte Overmeyer.

Im unteren Abschnitt der B229, unterhalb der Brücke, sowie direkt an der Einmündung B236/B229 müssten zudem weitere Arbeiten vorgenommen werden. Dort gelte es jeweils den Felshang zu sichern. Los geht es höchstwahrscheinlich Mitte Oktober. Was die Dauer der Hangsicherung anbelangt, so schätzt man bei Straßen NRW, dass die Arbeiten „insgesamt rund sechs Wochen“ dauern würden. Dabei gebe es einen Unsicherheitsfaktor, eine Zeitkalkulation gerade bei Hangsicherungsmaßnahmen sei schwierig. Während der Bauarbeiten werde der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. - Von Peter von der Beck

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