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Arbeiten am Goethe-Spielplatz: Das verändert sich

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Von: Volker Heyn

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Das Klettergerüst aus Seilen ist samt Rutsche und Netz auf unbestimmte Zeit gesperrt. Eine routinemäßige Prüfung hatte ergeben, dass einige Teile ausgetauscht, repariert und erneuert werden müssen. Wie lange das dauert, kann im Moment niemand sagen.
Das Klettergerüst aus Seilen ist samt Rutsche und Netz auf unbestimmte Zeit gesperrt. Eine routinemäßige Prüfung hatte ergeben, dass einige Teile ausgetauscht, repariert und erneuert werden müssen. Wie lange das dauert, kann im Moment niemand sagen. © Heyn, Volker

Auf und rund um den Spielplatz an der Goethestraße hat sich in den vergangenen Tagen allerhand getan.

Michael Tauscher, bei der Stadt unter anderem zuständig für die Werdohler Spiel- und Bolzplätze, hat den Überblick über sämtliche Veränderungen.

Die nicht ganz so gute Nachricht zuerst: Das zentrale Seil-Klettergerüst in der Mitte des Spielplatzes ist für unbestimmte Zeit abgesperrt worden. Bei einer turnusmäßigen Überprüfung durch die Fachfirma „Berliner Seilfabrik“ sind einige Schäden festgestellt worden, die nun repariert werden müssen.

Seilstücke marode

Die Hängematte ist komplett abgebaut worden, hier waren Seilstücke marode. Damit niemand zu Schaden kommt, ist die Anlage vorsorglich gesperrt. Wie bei vielen Handwerksbetrieben ist es auch hier nicht möglich, eine konkrete Zusage für Material- und Personalverfügbarkeit zu bekommen. Wie lange das beliebte Spielgerät deshalb nicht beklettert werden darf, kann niemand sagen.

Bolzplatz ist stark abgespielt

Zu beobachten war in dieser Woche, dass Männer vom Bauhof zwei Tore auf- und gleich wieder abbauten. Tauscher kann die mysteriöse Aktion erklären. Das bisherige Feld des Bolzplatzes ist so stark abgespielt, das der Boden nur noch aus Steinen und Schotter besteht. Das Juli-Hochwasser hatte auch den letzten Rest Auflage weggespült.

Die insgesamt vier Fundamente für die neuen Bolzplatz-Tore sind zum Aushärten abgedeckt.
Die insgesamt vier Fundamente für die neuen Bolzplatz-Tore sind zum Aushärten abgedeckt. © Heyn, Volker

Es mache keinen Sinn, eine neue Auflage aus Asche aufzubringen, so Tauscher. Deshalb ist das komplette Spielfeld ein paar Meter weiter Richtung Goethestraße auf den Rasen verlegt worden. Dort ist der Boden gut mit Gras bedeckt und bespielbar. Bei der Gelegenheit wurden die in die Jahre gekommenen alten Tore weggenommen, die Pfosten waren bereits angegriffen.

Neue Fundamente gelegt

In dieser Woche legte der Bauhof vier neue Fundamente für zwei neue Tore. Dazu wurden die Tore einmal probehalber aufgestellt. In der nächsten Woche werden die Fundamente ausgehärtet sein, dann werden die neuen Tore dauerhaft montiert und es kann auf dem Rasen wieder gekickt werden.

Die neuen Tore sind mit drei mal zwei Metern kleiner als die alten, die fünf Meter breit waren. Tauscher: „Wir haben Platz und Tore bewusst verkleinert, die Kinder wirkten in den riesigen Toren immer ein wenig verloren.“ Die neuen Tore haben 1500 Euro gekostet, dazu kommt der personelle Einsatz des Bauhofes.

Zweiter Basketballkorb

Neu ist auch ein Fundament für einen zweiten Basketballkorb direkt gegenüber dem bereits bestehenden. Auch diese Anlage soll in der nächsten Woche angebracht werden. Der Basketballkorb kostete 1200 Euro.

Das Wasser am Wasserspielplatz an der Goethestraße wird bald abgedreht.
Das Wasser am Wasserspielplatz an der Goethestraße wird bald abgedreht. © Heyn, Volker

Auf der Fläche des ehemaligen Soccer-Feldes wird nach den Wünschen der Kinder ein Bodentrampolin eingebaut. Das Trampolin ist schon angeliefert, aber Tauscher sucht noch nach einem Betrieb, der das Trampolin fachgerecht einbaut. Das sei keine Aufgabe für den Bauhof. Tauscher: „Es ist aber schwierig, einen Betrieb zu finden, der das Spielgerät fachgerecht einbaut.“ Es muss auch eine größere Menge Asphalt aufgenommen werden. Ausschreibungen seien unterwegs, er hoffe, dass das Trampolin noch in diesem Jahr in den Boden kommt und bespielt werden kann.

Zaun soll Enten aussperren

Zur Lenne ist der Zaun um gute acht Meter verlängert worden Richtung Wasserspielplatz. Dort wird noch ein Tor eingebaut, damit die Gänse nicht auf die Spielflächen marschieren und diese vollkacken können. Wie sonst Richtung Winter auch, wird bald das Wasser auf dem Wasserspielplatz abgedreht. Die Kinder kennen das aber schon.

Entlang der Goethestraße wird bekanntlich eine Gasleitung von Westnetz und ein Leerrohr für die Breitbandversorgung verlegt. Aus Platzgründen hat die Baufirma gebeten, den Kanal über zehn Meter auf dem Spielplatzgelände verlegen zu können. Tauscher stimmte zu und weist darauf hin, dass dadurch bislang versiegelte Fläche später mit Wiese bedeckt sein wird – ein kleiner ökologischer Vorteil.

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