Jeder fünfte Werdohler ist im Rentenalter

Die Zahl junger Menschen wird immer weniger.

Werdohl - 20,6 Prozent der 18 310 Einwohner in Werdohl (Stand: 2012) sind älter als 65 Jahre. Das teilte das statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mit. Im Vergleich zum Jahr 1961 (9,5 Prozent) hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt.

Die Zahlen basieren auf dem Zensus von 2011 und sind vorläufige Ergebnisse der Fortschreibung.

Die Anzahl der in Werdohl lebenden Menschen im Rentenalter übersteigt nur knapp den NRW-Durchschnitt. Dieser liegt bei 20,4 Prozent, in Werdohl sind es 20,6 Prozent. Die Stadt mit dem höchsten prozentualen Anteil an Ü-65-Einwohnern ist Mühlheim an der Ruhr mit 23,9 Prozent.

In Werdohl übersteigt die Zahl der Minderjährigen die des NRW-Durchschnitts. Hier liegt die Zahl bei 18,1 Prozent, der NRW-Schnitt beträgt 16,7 Prozent.

Diese Zahl nimmt stetig ab. 1961 waren mehr als ein Viertel der Einwohner Werdohls unter 18 Jahre alt. Einen kurzen Aufschwung gab es 1970 (Anstieg auf 27,1 Prozent), seitdem schrumpfen die Zahlen. Schon im Jahr 1987 verringerte sich die Anzahl der Minderjährigen um 6,9 Prozentpunkte.

Zwischen U 18 und Ü 65 liegt eine breite Spanne, die nicht genauer erfasst wurde. „Noch nicht“, sagt Claudia Key vom IT.NRW. „Das sind die Personen, die erwerbstätig sein könnten. Genauere Werte gibt es derzeit nicht.“ Die 18- bis 65-Jährigen nehmen in Werdohl einen Anteil von 61,3 Prozent der Bevölkerung ein. Dieser Wert ist 1,6 Prozentpunkte geringer als der Durchschnitt Nordrhein-Westfalens. - nk

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