Ein Sichheitszaun fehlt am Repkering

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Hermann Schulte und seine Nachbarn sorgen sich um die Sicherheit am Repkering. ▪

WERDOHL ▪ Hermann Schulte und auch seine Nachbarn vom Repkering sind verärgert. Es geht um einen Zaun, beziehungsweise um einen, der nicht mehr da ist. Aus Sicht der Anwohner kann der Bürgersteig ab Höhe Repkering 37 in Richtung Bauernhof nicht mehr gefahrlos genutzt werden, da eine seitliche Sicherung zur abfallenden Böschung nicht mehr vorhanden ist. „Wenn da jemand runter fällt, findet man den nicht mehr wieder“, so Schulte.

Seine Sorge trug er bereits vor mehr als einem Jahr dem Bürgermeister in einem Brief vor. Die Leiterin des Baubetriebshofes Ingeborg Kurlandt habe sich die Örtlichkeit daraufhin in seinem Beisein angeschaut. „Zunächst heiß es, dass da etwas gemacht werden müsse“, schildert Schulte. Geschehen sei aber bislang nichts. Bei weiteren Besichtigungen sei dafür festgestellt worden, dass eine Absturzsicherung „aus verkehrstechnischen Bedingungen heraus nicht zwingend erforderlich ist“, wie Schultes Nachbarn im Juli mitgeteilt worden war. „Ich frage mich, ob eine Absturztiefe von zehn bis zwölf Metern und ein Böschungswinkel von etwa 65 Grad nicht ausreicht, hier eine Absturzsicherung vorzunehmen“, kann Hermann Schulte diese Argumentation nicht nachvollziehen. „Wie groß muss die Gefahr denn werden?“ fragt er sich und wandte sich daher abermals an Bürgermeister Griebsch. Im Bürgersteigbereich befestigte Schulte zudem ein Flatterband und eine Beschilderung, die auf die Gefahr hinweist.

Ingeborg Kurlandt wies gegenüber unserer Zeitung auf die gesetzlichen Bestimmungen hin. Die Stadt habe aufgrund ihrer finanziellen Lage wenig Spielraum. Aufgrund des Bewuchses sei eine Absicherung nicht notwendig. Man könne den Gehweg am Repkering durchaus benutzen, „ohne in die Abgründe zu fallen“, so Kurlandt.

Von den Anwohnern am Repkering bemängelt wird auch der verschmutzte Gehweg und der überhängende Grünbewuchs. Man habe den Anlieger auf seine Reinigungspflicht aufmerksam gemacht, so Kurlandt. Komme er dieser nicht nach, werde die Stadt aktiv. - Simone Benninghaus

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