Tier saß für eine Stunde im Baum fest

Nichts für schwache Anwohner-Nerven: Katzenrettung auf dem Bremfeld

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Wenige Meter oberhalb des Sprungtuchs klammerte sich die verängstigte schwarze Katze (oberer Bildrand) an einen Baum und wanderte während der Rettungsaktion immer wieder auf und ab.

Werdohl – Nervenaufreibende Katzenrettung auf dem Bremfeld: Zahlreiche Anwohner waren Dienstagvormittag auf dem Bremfeld versammelt. Sie alle bangten um eine Katze, die sich auf einen rund zehn Meter hohen Baum verirrt hatte.

Das Bremfelder Katzen-Drama hatte aber ein gutes Ende: Die Rettung des in der Wildnis lebenden, aber zu der Straße gehörenden, Tieres gestaltete sich inmitten von hunderten kleinen Ästen als schwierig, nach rund einer Stunde war es mit seinen Pfoten aber wieder auf dem Boden. 

Feuerwehrmänner des Löschzugs Eveking und aus der Innenstadt waren gegen 10.40 Uhr zu dem Einsatz rausgerückt, nachdem ein aufmerksamer Anwohner am späten Vormittag Katzenschreie vernommen und die Feuerwehr verständigt hatte. 

Von einer Drehleiter aus versuchten die Einsatzkräfte, das Tier zum Sprung zu bewegen.

Von einer Drehleiter aus versuchte ein Feuerwehrmann, das Tier zum Sprung in ein unterhalb des Baumes platziertes Sprungtuch zu bewegen. Die Rettungsaktion zog sich aber über eine Stunde hin, weil die Katze immer wieder den Baum rauf und runter kletterte, bevor sie schließlich doch noch sprang – und vor Schreck sofort flüchtete. 

Von den erleichterten Anwohnern gab es im Anschluss für die Rettungskräfte warmen Tee. „Sie hat es uns wirklich nicht leicht gemacht, aber am Ende ist alles gut gegangen“, sagte Wehrleiter Kai Tebrün.

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