Prüfen: Kunstrasen für Bolzplätze

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Der Spielplatz Am Großen Stück ist einer der Randgebiet-Plätze, die dennoch sehr gut angenommen werden.

Werdohl – „Die Zahl der Spielplätze im Stadtgebiet soll nicht reduziert werden. „Es geht darum, die vorhandenen zu erhalten und aufzuwerten“, unterstrich Frank Jardzejewski (CDU), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Während der Sitzung des Gremiums am Dienstag nahm er mit dieser Aussage Bezug auf einen Antrag seiner Fraktion, den der Rat im Dezember vergangenen Jahres beschlossen hatte. Wichtig sei auch der Hinweis der Sozialdemokraten, die Anzahl und Qualität der Spielplätze im Stadtgebiet überschaubar zu machen, meinte Jardzejewski. Sowohl der Arbeitskreis Spielplätze als auch das Kinder- und Jugendparlament müssten in die Überlegungen unbedingt einbezogen werden.

„Wir müssen ein Konzept entwickeln. Auch die Spielplätze in den Ortsteilen müssen gestärkt werden“, stellte Udo Böhme (SPD) fest. Nicht alle neuen Spielgeräte müssten zwingend in der Stadtmitte platziert werden. In diesem Zusammenhang erkundigte sich sein Parteikollege Ali Akdeniz nach einem Mehrgenerationenspielgerät. „So etwas haben wir in Werdohl noch nicht“, antwortete Bürgermeisterin Silvia Voßloh. Die Idee sei in der Verwaltung angekommen und der Kontakt zu einem Hersteller sei geknüpft. Zu gegebener Zeit werde man informieren, kündigte sie an.

Frank Jardzejewski ging darüber hinaus auf die Bolzplätze im Stadtgebiet ein. „Wir werden prüfen, ob sie in Kunstrasenplätze umgewandelt werden können“, sagte er – und argumentierte, warum man diese kostenaufwendige Umgestaltung in Erwägung ziehe. Einerseits sei beispielsweise der Bolzplatz in Ütterlingsen bei unpassender Witterung regelmäßig nicht bespielbar, andererseits habe sich das Anspruchsdenken der Kinder und Jugendlichen drastisch verändert. „Uns war es früher egal, ob wir auf einer buckeligen und abschüssigen Wiese gespielt haben. Heute kommt das für viele nicht mehr in Frage“, stellte Jardzejewski fest.

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