Ansturm auf die vierte Kleiderbörse

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Reichlich Auswahl gab es bei der vierten Kleiderbörse im Schützenheim Altenmühle für die Kundinnen. Neben Festkleidern wurden auch Braut-, Cocktail- und Abiball-Kleider angeboten.

Werdohl - Weil es in der näheren Umgebung kein derartiges Angebot gab, organisierten 15 Frauen der beiden Werdohler Schützenvereine vor vier Jahren erstmals eine Festkleiderbörse im Vereinsheim Altenmühle.

Als sie die vierte Auflage am Samstagvormittag eröffneten und sich beinahe umgehend Schlangen vor den Umkleidekabinen bildeten, war klar: Auch in diesem Jahr trafen sie damit den Nerv ihrer Kundinnen. 

Und so waren nach nicht einmal drei Stunden folglich auch schon die ersten 22 der insgesamt 180 angebotenen Roben verkauft. Dazu wurden Jacken, Stolas, Schuhe und Schmuck angeboten. Verkäuferinnen wie Käuferinnen kamen dabei auch aus dem Umkreis – etwa aus Attendorn, Finnentrop, Herscheid und Iserlohn.

Einige lobten die Organisatorinnen, dass die feilgebotene Ware eine höhere Qualität habe als bei vergleichbaren Veranstaltungen. Nicht alle Frauen, die sich in Altenmühle umschauten, waren Schützinnen – wurden doch auch Braut- und Cocktail- sowie Abiball-Kleider angeboten. Sogar ein Dirndl hing auf den Kleiderstangen.

 „Der Trend“, hat Mit-Organisatorin Anika Burzlaff beobachtet, „geht weg vom Pompösen – hin zu Schlichterem.“ Christina Sabanci-Henkes ergänzt: „Die Farben sind nicht so auffällig – viel rot, lila, bordeaux und schwarz ist dabei.“ Und so gab es manches Schnäppchen zu entdecken für die Kundinnen. Die Frauen der Werdohler Schützenvereine sind mit Leidenschaft dabei. Die Einnahmen decken gerade die Auslagen. Um den Gewinn geht es ihnen nicht. Glückliche Käuferinnen sind ihnen wichtiger.

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