Hauptschüler verabschiedet: „Anständig und zuverlässig“

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Die Abschlussklassen der Hauptschule bekamen gestern ihre Zeugnisse von Schulleiter Thomas Lammers (l.) sowie den beiden Klassenlehrern Ingeborg Myslivoski-Veenboer und Jan Veenboer überreicht.

Werdohl - In herzlicher und liebevoller Atmosphäre wurden Donnerstag Mittag die beiden zehnten Klassen der Erich Kästner-Hauptschule verabschiedet. Eltern und Gratulanten waren im Festsaal Riesei zusammen gekommen.

Schulleiter Thomas Lammers erzählte in seiner Abschiedsrede in netten kleinen Anekdoten von seinen nunmehr ehemaligen Schülern. „Ihr wart eine besondere und anständige Klasse.“ Vor allem der Schulsturm habe ihn beeindruckt: „Ihr habt euch wie besprochen verhalten, anständig und zuverlässig, danke.“ Bis auf zwei Schüler, die eine Lehre beginnen, besuchen alle anderen die Berufskollegs. Es gebe also keinen Grund zur Sorge. Lammers: „Die Erich Kästner-Schule war für euch ein Zuhause, aus dem ihr heute auszieht. Woanders ist es auch schön.“ Die Jungen und Mädchen sollten sich einen Ort suchen, an dem sie sich wohlfühlen können. Für die Stadt sprach der zweite stellvertretende Bürgermeister Andreas Späinghaus. 17 Absolventen haben den Hauptschulabschluss 10a erreicht; sechs den 10b-Abschluss, der die Fachoberschulreife bedeute. Zwei der sechs haben sogar die Fachoberschulreife mit Qualifikation erreicht. Ein Junge beginnt eine Ausbildung in der Industrie, einer beginnt eine Lehre in einem Handwerksbetrieb. Die Kästner-Schule sei klein, aber fein. Die Sprachförderung spiele eine sehr große Rolle, ebenso wie die Berufsvorbereitung. Partner seien hier die Agentur für Arbeit, das Integrationsbüro, die Firma Remmel, das Startklar-Projekt und das Elterncafé. Späinghaus: „Hier wird mit ganzer Kraft und vollem Engagement gearbeitet.“ Den Schülern riet er, das ganze Leben lang neugierig zu bleiben: „Nur wer fragt, bekommt auch Antworten.“

Als Jahrgangsbester und Klassenbester der 10a wurde anschließend Salvatore Vaccaro ausgezeichnet, Klassenbeste der 10b sind Betül Dal und Giovanni Genco.

Es gab multikulturelle Tanz- und Gesangsbeiträge, die erfolgreiche Musikschülerin und Erich Kästner-Schülerin Elisabeth Krawczyk spielte auf dem Klavier.

Von Volker Heyn

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