Musikschul-Förderer lassen Flügel reparieren

Der neue Vorstand mit dem Bild von Annette Kögel. -  Foto: Koll

Werdohl - Kontinuität im Förderverein der Musikschule Lennetal: Dr. Anne Hermes bleibt Vorsitzende – und auch darüber hinaus verändert sich der Vorstand kaum. Das ist das Ergebnis der fast dreistündigen Jahreshauptversammlung am Dienstagabend in der Musikschule, nachdem im Vorjahr – dem Jahr des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins – aus Zeitgründen eine Mitgliederversammlung ausfallen musste.

Jeder der sieben Anwesenden wurde am Dienstag in den Vorstand gewählt. Aktuell hat der Förderverein 54 Mitglieder.

Zu Beginn der Versammlung erinnerte die Vorsitzende Hermes an die Aktionen der zurückliegenden 24 Monate. Sie betonte, dass – nachdem in den Jahren zuvor die Fördermittel nie aufgebraucht wurden – 2013 die Zahl der Stipendiaten auf sechs erhöht wurde. Im weiteren Verlauf des Abends wurden so auch drei weitere Stipendien gewährt.

Zudem sei im Vorjahr eine Klavierschülerin unterstützt worden, deren Familie von einem finanziellen Unglück ereilt worden sei.

Zum runden Geburtstag des Fördervereins hatte die Werdohler Künstlerin Annette Kögel ein Bild gemalt, dessen Original in Werdohl hänge. Reproduktionen befänden sich an sämtlichen weiteren Standorten der Musikschule Lennetal. Altena habe vom Förderverein ein E-Piano erhalten, Werdohl einen Kontrabass.

Zudem sei der Flügel in Werdohl repariert worden. Im weiteren Verlauf des Abends wurde beschlossen, das Instrument erneut sanieren zu lassen. Die Reparatur vor zwei Jahren hat sich als nicht ausreichend herausgestellt. Alter wie neuer Fördervereins-Kassierer Michael Baasner berichtete zwar von einem leichten Minus in der Kasse, aber die Mittel für diese Instrumenten-Restaurierung seien noch da.

Als Folge des Kontrabass-Kaufes wurden bereits zwei Schüler für dieses Instrument gewonnen. Das berichtete Musikschul-Leiter Martin Theile. Er erklärte zudem, dass Finnentrop, jene Stadt, mit der die Musikschule eine Kooperation bis zum Sommer 2016 eingegangen ist, just am Dienstag im Rat beschlossen habe, das Jeki-Projekt auf kommunale Kosten einzuführen. Die Kooperation zwischen Musikschule und Finnentrop laufe gut und werde wohl in einer Fusion münden, so die Einschätzung Theiles. Die Diskussion bezüglich des Stärkungspaktes und des Sparkommissars in Altena sei für ihn, so der Musikschul-Leiter weiter, „sehr ärgerlich“.

Der neu gewählte Vorstand des Fördervereins beschloss schließlich noch, die Anschaffung von moderner Beschallungs-Technik für die Aula des Werdohler Standortes zu unterstützen. Außerdem wurde grünes Licht erteilt für eine Anschaffung eines E-Klaviers für den Standort Werdohl. Das Instrument solle mobil, leicht transportabel und somit etwa auf Orchesterfahrten einsetzbar sein.

Bei den Wahlen wurden neben Hermes und Baasner folgende Personen im Amt bestätigt: Jürgen Christofzik bleibt – wie in den zurückliegenden zehn Jahren – stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Martin Theile wechselt vom Schriftführerposten zum Amt des Beisitzers. Marion Jeßegus ist auch künftig Pressewartin. Walter Scholle und Sebastian Hoffmann führen ihre Arbeit als Beisitzer weiter. Michaela Schubert kommt neu in den Vorstand und wird Schriftführerin.

Von Michael Koll

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