Anmeldungen: Gutes Ergebnis für die Realschule

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Die Leitung der Realschule mit (von links) Sascha Koch, Ulrike Schulte-Schürholz und Michael Stemski ist mit den aktuellen Anmeldezahlen sehr zufrieden.

Werdohl - Sascha Koch ist erst seit gut zwei Wochen Schulleiter der städtischen Realschule am Köstersberg und kann zum Auftakt schon ein sehr gutes Anmeldeergebnis übermitteln: 63 Eltern haben in den vergangenen Tagen ihre Kinder für die zwei fünften Klassen nach dem Sommer angemeldet.

Koch hält sich mit Superlativen zurück: „Wir sind grundsätzlich erst einmal zufrieden.“ Dabei sind die 63 Anmeldungen fast schon Höchststand der vergangenen Jahre. Nur 2013 waren es mehr, da wurden 65 Jungen und Mädchen angemeldet.

Im Jahr 2014 zeigte die Kurve nach unten, da waren es auf einmal nur noch 56 Kinder. 2015 ging es mit 58 wieder leicht aufwärts, während im vergangenen Jahr ein absoluter Tiefstand mit nur 55 Kindern erreicht war. 

Bemerkenswerter Anstieg

Von daher ist der Anstieg um acht Jungen und Mädchen vom vergangenen zu diesem Jahr sehr bemerkenswert. In den Anmeldezahlen enthalten sind seit Jahren auch die Förderschüler und seit einigen Jahren die so genannten Daz-Kinder. Daz bedeutet „Deutsch als Zielsprache“ und verweist vor allem auf Kinder aus Flüchtlingsfamilien. 

Die Schulleiter verständigen sich untereinander und mit dem Schulträger darüber, ob diese für die jeweilige Schule angekündigten Kinder auch tatsächlich irgendwo angemeldet werden. Das geschieht im Rahmen der Schulpflichtüberwachung. Mit diesem Anmeldeergebnis von 63 Jungen und Mädchen steht die Schulform Realschule in Werdohl sehr stabil da. 

Bewusste Entscheidung für Halbtagsschulform

Die Eltern entscheiden sich bewusst für die Halbtagsschulform und die Konzentration des schulischen Unterrichts auf eine spätere Berufsausbildung. In der laufenden Schuldebatte über Standorte und Schulformen hatte es immer geheißen, dass die Werdohler Realschule kein Problem mit den Anmeldungen hat. Das hat sich jetzt bewahrheitet. 

In der kommenden Woche nimmt die Albert-Einstein-Gesamtschule die Anmeldungen entgegen. Diese Schule hat allerdings ein Problem. Hier ist zu erwarten, dass wieder nur drei Eingangsklassen gebildet werden können. Auf Dauer sind aber vier Eingangsklassen nötig, um die Form der Gesamtschule zu erhalten. 

Zurzeit arbeiten Stadt und Bezirksregierung an einer Lösung, wie die Werdohler Schullandschaft in Zukunft gestaltet werden kann. Das Anmeldeverhalten der Eltern in diesen Tagen soll noch abgewartet werden, es wird in die Beratungen mit einfließen.

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