28 Anmeldungen für die BOM

Das Orga-Team: Uwe Wiederspahn (links), Sandra Horny von der Stadt Neuenrade und Andreas Haubrichs. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Für die zweite Auflage der Berufsorientierungsmesse haben sich 28 Aussteller angemeldet. Dies sind drei weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Betriebe hat aber leicht zugenommen, erklärt Mit-Organisator Andreas Haubrichs von der Werdohl Marketing GmbH. Und: Diesmal gibt es generell größere Stände.

Der vorhandene Platz ist für den 12. Oktober damit anders eingeteilt, ergänzt Sandra Horny von der Stadt Neuenrade, mit der Werdohl gemeinsam die Messe auf die Beine stellt. Der Rückgang der Ausstelleranzahl sei außerdem darauf zurückzuführen, dass Berufskollegs oder die SIHK sich auf größere Messen konzentrieren. Aus der Wirtschaft sind aber die großen Branchen vertreten, der Einzelhandel nur schwach.

Neu bei der Messe sind etwa die Hälfte der Aussteller. „Das finde ich positiv, dass man mal andere Akteure dabei hat“, bewertet Haubrichs diese Veränderung. Die Nachfrage nach Plätzen sei höher als das Angebot. Dem Finanzamt und einem Hörakustiker hätte er schon absagen müssen. Das Interesse an der Berufsorientierungsmesse, die nicht als klassische Ausbildungsplatzbörse definiert wird, führt der Werdohler Wirtschaftsförderer Haubrichs auf den Fachkräftemangel zurück. Die Betriebe würden verstärkt nach Lehrlingen suchen.

„Die Berufsorientierung ist ein Thema für alle Schulen“, richtet Horny den Blick auf die Acht- bis Zehntklässler, die an der Messe teilnehmen sollen. Ab 9 Uhr können sich die Schüler auf dem Jobmarkt umsehen, ab 15 Uhr hat die breite Öffentlichkeit in den Festsaal Riesei Zutritt. Ziel ist auch, die Eltern anzusprechen, die eine wichtige Rolle spielen würden, weiß das Orga-Team. ▪ Marco Fraune

Acht- bis Zehntklässler können sich ab nächster Woche unter http://www.bom-mk.de über die Aussteller informieren und an einem Quiz teilnehmen.

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