Bezirksregierung gibt grünes Licht

Anmeldezahlen liegen vor: Gesamtschule (vorerst) gesichert

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80 Kinder wurden an der Albert-Einstein-Gesamtschule bislang für das kommende Schuljahr angemeldet.

Werdohl – Knapp 80 Jungen und Mädchen sind bis gestern Mittag für den zukünftigen fünften Jahrgang der Albert-Einstein-Gesamtschule angemeldet worden. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre kommen in den nächsten zwei Wochen noch mehrere Nachzügler hinzu.

Mit diesem vorläufigen Anmeldeergebnis sind Schule, Stadtverwaltung und Bezirksregierung sehr zufrieden. Damit werde auf eine „untere Vierzügigkeit“ zugesteuert, ließ die Bezirksregierung über die Stadt mitteilen. Die Vierzügigkeit ist gesetzliche Voraussetzung für eine Gesamtschule, die Werdohler AEG war seit Jahren nur noch dreizügig. 

Bürgermeisterin Silvia Voßloh setzt die Anmeldezahl in eine Beziehung zu den Grundschulabgängern. „Es waren nur knapp 150 Kinder zu verteilen, das sind sehr wenige.“ Vor diesem Hintergrund seien die 80 plus X Anmeldungen ein guter Beginn. Die Übergangszahlen im Schulentwicklungsplan hätten ein „deutliches Tief“ mit 146 Schülern ausgewiesen. Die erzielte Vierzügigkeit könne „durchaus als Erfolg“ gewertet werden. Fünf der knapp 80 Anmeldungen kommen aus Plettenberg, je eine aus Neuenrade und Herscheid. In der Zukunft sehe es noch besser aus: Anhand der Übergangszahlen in den nächsten zwei Jahren mit bis zu 220 Viertklässlern der Grundschulen sei für die AEG mit einer deutlichen Steigerung der Anmeldungen zu rechnen. 

Zuletzt unruhige Zeiten

Voßloh blickte auf unruhige Zeiten zurück: „Wir haben damals Entscheidungen getroffen, jetzt müssen wir Ruhe hinein bekommen und der Schule Zeit zur Entwicklung geben.“ 

Das direkte Anmeldeverfahren an der AEG ist abgeschlossen, Nachmeldungen würden noch etwa zwei Wochen lang eingehen. In der „Nachsteuerung der nicht aufgenommenen Schülerinnen und Schüler an anderen Schulen“ würden weitere Jungen und Mädchen den Weg in die vier Eingangsklassen der Gesamtschule finden. 

Anmeldezahl "Erfolg für unsere Arbeit"

Der designierte Schulleiter Sven Stocks betrachtet das Anmeldeergebnis als „Erfolg für unsere Schule und unsere Arbeit“. Auch er wertet die Abgänger-Zahl von 146 als „ungewöhnlich niedrig.“ Bei den hohen Übergangsquoten zu den Gymnasien seien die bislang knapp 80 Anmeldungen sehr gut. Der Schulentscheid zwischen Realschule und AEG liege gerade einmal sieben Monate zurück. Stocks: „Es braucht noch mehr Zeit. Wir sind auf einem guten Weg.“ 

Die Bezirksregierung begleite die Anstrengungen von Schule und Stadt mit personellen Entscheidungen, um „mehr Sicherheit für die langfristige Perspektive der Schule“ zu schaffen. Neben der Lehrerversorgung für die Sekundarstufe 2 werde nach der Besetzung der Schulleitung durch Sven Stocks und der Besetzung der Abteilungsleitung 5-7 durch Stefan Marquaß die stellvertretende Schulleitung besetzt.

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