Werdohler Feuerwehr belebt Brandschutzerziehung

+
Das neue Team für die Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr: Jörg Wiese, Yannik Müller, Alexander Butzelar (mit Sohn Linus), Thomas Wiese und Rüdiger Fenner (von links). Es fehlt Jürgen Tremblau.

Werdohl - Hilfe, es brennt! Was ist jetzt zu tun? Damit auf diese Frage schon die Jüngsten die richtige Antwort wissen, will die Feuerwehr Werdohl ab sofort wieder verstärkt in Schulen und Kindergärten informieren. Brandschutzerziehung heißt das. Zwei bis drei Männer der Freiwilligen Wehr kommen in die Einrichtungen und zeigen den Kindern ganz praktisch, was im Ernstfall nötig ist.

Die Feuerwehr finden die meisten Kinder spannend. Dass Feuerwehr jedoch mehr bedeutet als Uniformen und rote Fahrzeuge, können Mädchen und Jungen bei der Brandschutzerziehung erleben. Ein Besuch im Gerätehaus und praktische Übungen mit den Feuerwehrmännern in Kita oder Schule sollen wichtiges Wissen für den Ernstfall vermitteln, beschreibt Mitorganisator Rüdiger Fenner.

Beantwortet werde die Frage: Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Vorschulkindern werde der Notruf vorgestellt. In kleinen Versuchen sollen zudem Kerzen entzündet werden. „Höhepunkt für viele Kinder ist dann ein Rundgang durch die Fahrzeughalle und ein Blick auf die Ausrüstung“, erläutert Thomas Wiese weiter.

Mit Grundschülern, meist Drittklässlern, wird mittels eines präparierten Telefons der Notruf geübt. Außerdem werden Hinweise zum Umgang mit Handys gegeben. „Dabei erklären wir auch, dass Fotos und Videos von Einsätzen nicht ins Internet gehören“, so Wiese weiter.

Insgesamt haben sich in den drei Werdohler Löschzügen der Freiwilligen Wehr sechs Männer gefunden, die ehrenamtlich an einzelnen Vormittagen die Brandschutzerziehung anbieten möchten. Neben Rüdiger Fenner sind das die Brüder Thomas und Jörg Wiese, Yannik Müller, Alexander Butzelar und Jürgen Tremblau.

Sie haben jetztt zusammen ein Seminar in Halver besucht, das sie für die Brandschutzerziehung qualifiziert. Koffer mit Material sowie eine Handpuppe, Hund Florian, sind aus früheren Jahren vorhanden. Nun sollen Kontakte belebt werden. In den nächsten Tagen gehen die Feuerwehrleute auf die elf Kindergärten und drei Grundschulen in Werdohl zu.

Die Männer sind motiviert: Schon vor dem Sommer sollen erste Termine stattfinden. Baldige Gelegenheit für die ganze Familie, Feuerwehr und andere Helfer bei Übungen zu erleben und Fragen zu stellen, besteht beim Tag der Rettungskräfte am Sonntag, 2. April, in der Fußgängerzone. Außerdem stellt der Löschzug Kleinhammer am 30. April der Bevölkerung in seinem Gerätehaus seine neuen Fahrzeuge vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare