Darum freut sich der neue Vikar auf Werdohl

+
Pfarrer Dirk Grzegorek (r.) wird Andreas Hoenemann während seiner zweieinhalbjährigen Vikariatszeit begleiten und unterstützen.

Werdohl – „Schon als Jugendlicher ist die Kirche für mich immer ein zweites Zuhause gewesen“, sagt Andreas Hoenemann.

Der 26-jährige ist seit dem 1. Oktober neuer Vikar in der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl. Gestern hat er sich den Werdohlern im Rahmen eines Gottesdienstes in der Friedenskirche offiziell vorgestellt. 

Der gebürtiger Mindener hat in Heidelberg Theologie studiert und ist in der vergangene Woche nach Eveking gezogen. Insgesamt zweieinhalb Jahre wird er jetzt in Werdohl tätig sein – und hier in allen Feldern der Gemeindearbeit mitwirken. „Wo seine Schwerpunkte liegen, werden wir gemeinsam feststellen“, erklärt Pfarrer Dirk Grzegorek. 

Zu den Aufgaben des 26-Jährigen gehört unter anderem der Schuldienst. „Ich werde am Bergstadtgymnasium in Lüdenscheid Religionsunterricht erteilen“, erzählt Andreas Hoenemann. Auch in Werdohl möchte sich der Vikar in die Arbeit mit Jugendlichen und insbesondere mit Konfirmanden einbringen. „Wenn Kinder und Jugendliche Ideen haben, wie sie sich in der Kirche engagieren können, sollte man sie unbedingt unterstützen und ihnen das notwendige Material bereitstellen“, unterstreicht der 26-Jährige. Er stellt fest: „Denn es hilft nichts, wenn man nur selbst gute Ideen hat, aber dabei keiner mitziehen möchte.“ 

Andreas Hoenemann hat sich vorgenommen, für Impulse zu sorgen, von denen möglichst viele der Menschen profitieren können, die in der Gemeindearbeit mitwirken. „Ich sehe mich nicht als Allrounder, der alles kann. Es gibt Dinge, die andere viel besser machen – ich möchte sie dazu ermutigen, die Aufgaben auch zukünftig zu übernehmen.“ 

Der Vikar wird auch im seelsorgerische Bereich aktiv, „in einem Seniorenwohnheim oder auch im Krankenhaus“, berichtet er. Ergänzt wird seine Vikariatszeit in Werdohl durch insgesamt 23 Seminarwochen. 

Nachdem Andreas Hoenemann sich in der voll besetzten Friedenskirche vorgestellt hatte, führte er zahlreiche Gespräche mit Gottesdienstbesuchern. Abschließend stellte er fest: „Ich freue mich auf viele Begegnungen und Kontakte – und darauf, hier in Werdohl von vielen Menschen lernen zu dürfen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare