Inbetriebnahme verzögert sich

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Die Ampeln im Bahnhofsviertel sollten eigentlich schon seit einer Woche den Verkehr regeln.

Werdohl - Eigentlich sollten die neuen Ampeln im Bahnhofsviertel schon seit einer Woche den Verkehr regeln. Tatsächlich wird sich die Inbetriebnahme aber weiter verzögern. Es gebe Probleme, sagte Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW. Und diese Probleme sind offenbar vielschichtig.

An zwei Ampeln fehle noch die Markierung in Form einer Haltelinie und auch an der Kreuzung Inselstraße/Karlstraße, wo eine Verkehrsinsel entfernt worden sei, müssten noch Markierungsarbeiten vorgenommen werden, erklärte Overmeyer. Das beauftragte Unternehmen lasse den Landesbetrieb jedoch warten und ohne die Fahrbahnmarkierungen, insbesondere der Haltelinien, könnten die Ampeln nicht in Betrieb genommen werden.

Doch es gab und gibt auch noch andere Probleme, die eine Inbetriebnahme hinauszögern. Beispielsweise sei ein Schaltschrank mit Verspätung geliefert worden. Die größten Sorgen scheint dem Landesbetrieb aber ein Leerrohr zu bereiten. Durch dieses unterirdisch verlegte Rohr soll ein Koordinationskabel gezogen werden, aber das hat bisher nicht funktioniert. „Es verhakt sich immer wieder“, beschrieb Overmeyer. Schlimmstenfalls müsse noch einmal ein neuer Graben gezogen werden. Eine neue Prognose, wann die Ampeln im Bahnhofsviertel in Betrieb gehen können, wagte der Sprecher nicht.

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