Ampelanlage Inselstraße: „Absolutes Verkehrschaos“

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Bei hohen Verkehraufkommen gibt es besonders auf der Bahnhofstraße einen längeren Stau. CDU-Ratsherr Dirk Middendorf sprach im Hauptausschuss von einem „katastrophalen Zustand“.

Werdohl - Die Schaltung der Ampelanlage an der Inselstraße am Edeka-Markt bleibt aus Sicht der Werdohler CDU weiterhin ein großes Ärgernis. Der stellvertretende Bürgermeister und Ratsherr Dirk Middendorf sprach in der Sitzung des Hauptausschusses am Montag von einem „absoluten Verkehrschaos“.

Der mittlerweile „katastrophale Zustand“ sei in dieser Form nicht länger akzeptabel. Middendorf forderte die Stadtverwaltung auf, beim Landesbetrieb Straßen.NRW, der für die Programmierung der Ampelanlage verantwortlich ist, noch einmal vorzusprechen, um so für eine Verbesserung der Lage zu sorgen. 

In der Vergangenheit hatte der CDU-Politiker das Thema unter anderem in der Hauptausschusssitzung Mitte September angesprochen. Seitdem habe sich keine Verbesserung eingestellt, die Lage werde eher immer schlechter. Lange Rückstaus in fast allen Richtungen seien mittlerweile an der Tagesordnung. Bei starkem Verkehrsaufkommen reiche der Rückstau zeitweise von der Bahnhofstraße bis in den Trog. 

Steuerungselement weiterhin defekt

Im September hatte Thomas Schroeder, Fachbereichsleiter der Stadt, erklärt, die Koordination der Ampelanlage funktioniere aufgrund fehlender Teile noch nicht wie vorgesehen. Diese seien zwar mittlerweile eingetroffen, sagte Schroeder am Montag, das Steuerungselement aber weiterhin defekt. „Straßen.NRW kennt diesen Missstand. Wir weisen den Landesbetrieb regelmäßig darauf hin“, so Schroeder. 

Der Fachbereichsleiter bereitete die Ausschussmitglieder allerdings auch schon einmal darauf vor, dass „sich der Verkehrsfluss vielleicht auch zukünftig nicht so entwickeln wird, wie gewünscht“. Auch nach den ausstehenden Arbeiten an der Ampelanlage gebe es weiterhin eine Grünphase mehr als in der Vergangenheit, wenn die Fahrzeuge aus dem Edeka-Parkhaus ausfahren. „Und Sicherheit muss weiterhin über allem stehen“, betonte Schroeder. 

Von der für Werdohl zuständigen Straßen.NRW-Niederlassung Hagen war am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu erhalten.

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