Ambulante Familienhilfe stellt sich vor

Die Fachkräfte des Friedenshortes informieren Besucher über ihre Einrichtung.

WERDOHL ▪ Zu einem offenen Nachmittag lud am Dienstag die Regionalstelle Evangelische Jugendhilfe Friedenshort in ihre Zweigstelle an die Freiheitstraße 36 ein. Fachkräfte und interessierte Bürger waren zum gegenseitigen Kennenlernen und Informationsaustausch aufgerufen.

„Wir unterstützen und fördern Kinder, Jugendliche, Mütter und Väter in schwierigen familiären Situationen“, ist auf einem Plakat in den Räumen der Werdohler Zweigstelle zu lesen – damit ist das Arbeitsfeld der angebotenen ambulanten Hilfe aber lediglich nur umrissen, denn die Tätigkeitsbereiche sind ebenso unterschiedlich, wie die individuellen familiären Situationen, die die Facharbeiter vorfinden.

Auftraggeber der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort, bei der es sich um einen gemeinnützig-diakonischen und bundesweit agierenden Träger mit Hauptsitz in Freudenberg handelt, sind die kommunalen Jugendämter. „Das Hauptaugenmerk liegt in der Beratung der Eltern. Das rückt immer stärker in den Fokus“, weiß Frank Becker, Bereichsleiter für den Raum Lüdenscheid.

Oberstes Ziel ist, Familien zu stärken, Konflikte und Probleme zu beheben und dadurch Kindern die Möglichkeit zu bieten, in ihren Familien bleiben zu können. Derzeit sind vier, ab Mitte April werden es fünf Fachkräfte sein, die in Werdohl sozial-pädagogische Familienhilfe leisten. Neben aktiver Arbeit in den Familien finden seit Anfang des Jahres in den Räumen der Freiheitstraße 36 verschiedene unterstützende Maßnahmen, wie Beratungsgespräche, Gruppenarbeiten oder Gesprächsrunden, statt.

In der Regel begleitet die Jugendhilfe Friedenshort die Familien über ein Jahr; für die meisten endet die Unterstützung nach zwei Jahren. „Hilfe hat immer den Auftrag, sich selbst überflüssig zu machen“, verdeutlichte die Werdohler Jugendamtsleiterin Sybille Dworschak den Auftrag. ▪ sr

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