Altenaer Straße: Freche Fremdparker

Nathalie Parczyk ärgert sich über die Fremdparker vor ihrer Haustür an der Altenaer Straße. - Foto: Griese

Werdohl - An der Altenaer Straße parken Autos mit Essener, Wuppertaler oder Dortmunder Kennzeichen. Anwohnerin Nathalie Parczyk ärgert sich darüber, denn die Besitzer dieser Fahrzeuge sind nicht etwa zu Besuch in der Nachbarschaft und deshalb nach wenigen Stunden wieder verschwunden. „Das sind Mitarbeiter von Vossloh und Fischer, die auf den firmeneigenen Parkplätzen keinen Stellplatz mehr gefunden haben“, hat die 40-Jährige herausgefunden.

Schon lange beobachtet Nathalie Parczyk, wie die ihrer Ansicht nach eigentlich für Anwohner gedachten Parkplätze am Rand der Altenaer Straße tagelang von Fremdparkern blockiert werden. „Das fängt morgens um 5.15 Uhr an. Unsere Nachbarn, die nach 6 Uhr von der Nachtschicht nach Hause kommen, können dann zusehen, wo sie ihr Auto abstellen“, hat sie beobachtet. Einige der fremden Fahrzeuge würden sogar verkehrswidrig im Einmündungsbereich geparkt. Und manche würden so miserabel abgestellt, dass die Anwohner selbst von ihren (bezahlten) Privatparkplätzen kaum noch auf die Straße fahren könnten.

Die Fahrzeuge, die am Straßenrand stehen, seien übrigens immer dieselben. Parczyk weiß deshalb auch längst, welcher Autofahrer bei welcher Firma an der Vosslohstraße und an der Schlesingerstraße arbeitet. „Wenn man die anspricht, werden sie auch noch frech“, habe sie sich von den Autofahrern auch schon beschimpfen lassen müssen.

Deshalb ist Nathalie Parczyk nach eigenen Angaben auch schon bei der Stadt Werdohl vorstellig geworden – jedoch ohne Erfolg, wie sie sagt. „Ich verstehe nicht, dass die Stadt hier keine Maßnahmen ergreift. Hier könnte man gutes Geld verdienen“, sagt sie und meint damit übnerhaupt nicht die Möglichkeit, Falschparker zur Kasse zu bitten. Vielmehr würde sie es begrüßen, wenn auch die Altenaer Straße in die Parkraumbewirtschaftung übernommen würde und das Parken dort gebührenpflichtig würde. Dass sie dann auch selbst bezahlen müsste, um beispielsweise ihre Einkäufe vom Auto in die Wohnung zu tragen, würde zumindest Nathalie Parczyk nicht stören.

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