Alt-Pungelscheid wieder auf der Tagesordnung

Mit der Darstellung von Kindern in Blutlachen setzen sich Anlieger in Alt-Pungelscheid für Verkehrsberuhigung ein.

WERDOHL ▪ Die von Anwohnern aus Alt-Pungelscheid gewünschte Verkehrsberuhigung wird jetzt doch öffentlich im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung am 25. Mai behandelt.

Ohne dass ein konkreter Antrag vorliegt, hat Fachbereichsleiter Bernd Mitschke das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Wie bereits berichtet, fordert speziell ein Ehepaar aus Alt-Pungelscheid eine Verkehrsberuhigung, die über die bereits eingerichtete Geschwindigkeitsbegrenzung hinausgeht. Das Ehepaar hatte, so teilt es Mitschke mit, sogar die Finanzierung von Bodenschwellern angeboten. Da allerdings kein konkreter Antrag vorliege, in dem das allgemeine Interesse der Anwohner begründet sei, habe über die Sache auch nicht entschieden werden können. Mitschke: „Von Seiten der Verwaltung sollte auf einen entsprechenden Antrag mit aktueller Unterschriftenliste gewartet werden.“ Da aber der Ruf nach verkehrsberuhigenden Maßnahmen mittlerweile öffentlich diskutiert wird, hat Mitschke diesem Druck nachgegeben: „Politik und Verwaltung sollten sich der Sache erneut annehmen und eine sachliche Entscheidung treffen.“

Um die Situation zu veranschaulichen, hat Mitschke Daten von Geschwindigkeitsmessungen dargelegt, die im Sommer und Herbst 2009 ermittelt wurden. Mitschke schlussfolgert aus den Zahlen eine „sehr geringe Fahrzeugbelastung“ mit gefahrenen Geschwindigkeiten im „akzeptablen Rahmen“. Auch die fehlenden Gehwege in Alt-Pungelscheid seien kein Indiz dafür, dass die Durchgangsstraße „gefährlich“ sei.

Volker Heyn

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