Alles geben für das Sportabzeichen

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Für das Sportabzeichen legten sich die Schüler mächtig ins Zeug – vorher war Warmmachen angesagt.. ▪

WERDOHL ▪ Aufgeregt hüpften die Mädchen und Jungen der St. Michael-Grundschule im Riesei Stadion zu flotter Musik auf und ab. Die Schüler wärmten sich unter den wachsamen Augen von Schulleiterin Christel Kringe gut für das alljährliche Sportfest auf, um möglichst viele Sportabzeichen zu bekommen.

Klassenweise durchliefen die Kinder mehrere Stationen. Für die Klasse 1a ging es zuerst zum 50-Meter-Lauf.

Während sich Lehrerin Kathrin Hannibal am Bahnende mit einigen Kolleginnen bereit machte, die Stoppuhren zu betätigten, gab Michael Tauscher, der Vater eines Kindes, am Start letzte Anweisungen: „Wenn ich die Klappe zuschlage müsst ihr loslaufen. Rennt so schnell, wie noch nie in eurem Leben. Los geht’s.“ Das nahmen sich die Schüler zu Herzen und hinterließen mächtige Staubwolken beim Laufen.

Zeitgleich ging es für die Schüler der zweiten und dritten Klassenstufen beim Weitsprung hoch hinaus. Um das Sportabzeichen zu bekommen galt es für die Mädchen je nach Alter zwischen 2,20 und 2,40 Meter zu überwinden. Für die Jungen ging es um eine Höchstweite von 2,60 Meter. Bei den Sprüngen herrschte eine große Kameradschaft unter den Schülern, die von den anderen kräftig angefeuert wurden.

„Ihr müsst die Bälle ganz hoch in den Himmel werfen“, lautete die Anweisung der Lehrer beim Schlagballweitwurf. Mit dem Ziel, das Sportabzeichen zu erreichen, gaben die Schüler mit Schweißperlen auf der Stirn ihr Bestes. Während bei den Mädchen in den Altersstufen Weiten zwischen zehn und 13 Metern gefordert waren, mussten es die Jungen auf 17 und 20 Meter bringen. - Jana Peuckert

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