Alle Kandidaten dürfen in Werdohl antreten

Werdohl - „Bei vier Kandidaten gehe ich nicht davon aus, dass im ersten Wahlgang einer über die 50-Prozent-Marke kommt“, stellte Bürgermeister Siegfried Griebsch Dienstagnachmittag während der Sitzung des Wahlausschusses fest.

Von Carla Witt

Sollte das scheidende Stadtoberhaupt Recht behalten, entscheidet sich am 25. Mai noch nicht, wer Bürgermeister der Stadt Werdohl wird. Dann käme es zu einer Stichwahl. „Der Termin dafür ist der 15. Juni“, teilte Griebsch weiter mit.

Vorab hatte der Wahlauschuss über die Zulassung der vier Bürgermeisterkandidaten entschieden. „Das Ergebnis der Vorprüfung sieht so aus, dass wir keine Beanstandungen haben“, erklärte Giebsch den Ausschussmitgliedern, die dann ihrerseits die Möglichkeit hatten, die eingereichten Unterlagen zu prüfen.

Einstimmig sprach sich der Ausschuss für die Zulassung der vier Kandidaten aus: Silvia Voßloh (Vorschlag der CDU), Matthias Wershoven (Vorschlag der SPD), Erwin Günther (Einzelbewerber) und Özkan Erdogan (Einzelbewerber).

Anschließend erklärte der Bürgermeister: „Aus meiner Sicht sind alle eingereichten Wahlvorschläge für die Wahlbezirke und die Reserveliste zulassungsfähig.“ Nach Durchsicht der Unterlagen stimmte der Ausschuss auch den eingereichten Wahlvorschlägen von CDU, SPD, WBG und FDP für die Kandidaten in den 16 Wahlbezirken und der Reserveliste zu.

Andrea Mentzel, die im Rathaus mit den Vorbereitungen für die Wahl beschäftigt ist, erklärte, dass eine Stichwahl bereits fest eingeplant sei: „Schließlich gibt es mehrere Bewerber für das Amt des Landrates.“ Schon deshalb müsse mit einer Stichwahl gerechnet werden.

Bezüglich der Kosten, die dieser zweite Urnengang verursachen würde, konnte sie keine genauen Angaben machen. Mentzel: „Eine normale Wahl kostet die Stadt 8000 bis 10.000 Euro.“ Die „abgespeckte“ Version sei aber günstiger.

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