Das Lampenfieber steigt

Die Aufregung steigt bei den 13 Schauspielern des diesjährigen Krippenspiels in der St.-Michael-Kirche. Ein „Engel“ fehlte bei der Generalprobe – und somit auch auf diesem Bild.

WERDOHL ▪ 30 Akteure – Chor und 13 Schauspieler – bereiten seit Beginn der Adventszeit das Krippenspiel namens „Vor langer Zeit in Bethlehem“ vor. Sieben Schauspieler sind erstmals dabei. Die Älteren, teils schon zum dritten Mal im Team, nehmen den Jüngeren aber die Aufregung. Bei der Generalprobe am Samstag saß vielleicht noch nicht jeder Einsatz, jeder Text. Aber am Ende wird es doch gelingen. Von Michael Koll

Davon sind jedenfalls die beiden Regisseurinnen Bernadette Gnacke und Monica Sanchez überzeugt. Seit weit mehr als zehn Jahren war das nämlich so, also auch am heutigen Montag, wenn in der Krippenfeier – ab 16 Uhr in der St.-Michael-Kirche – die Premiere über die Bühne geht. Eine zweite Aufführung findet am 11. Januar in der Grundschule statt. Denn die besuchen alle Akteure. Sie sind Zweit- bis Viertklässler an der katholischen Schule.

20 bis 25 Minuten beträgt die Aufführungszeit des Stückes, welche die bekannte Weihnachtsgeschichte rund um Maria und Josef sowie die drei Könige zum Inhalt hat. Am heutigen Heilgabend wird das Publikum groß sein. Es wird, wie in all den Vorjahren auch, eine Kirche erwartet, die picke-packe-voll ist. Kein Wunder, dass die Mädchen und Jungen bei der Generalprobe ziemlich aufgedreht und sichtlich nervös sind.

Doch eigentlich sitzt das Stück ja. Jeden Freitag, in der sechsten Schulstunde, wurde geprobt. Und ein paar zusätzliche Proben haben die Sicherheit beim Text und beim Ablauf noch erhöht. Aber sollte es am Ende doch einmal einen Texthänger geben: Im Publikum sitzen Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde und Nachbarn. Die werden sicherlich auch einmal ein Auge zudrücken. Gnacke und Sanchez tun das sowieso.

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