Planungsbüro bekommt Bürger-Vorschläge überreicht

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Auch Melinas Vorschlag zur Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes fand sich auf der Stellwand wieder. ▪

WERDOHL ▪ Die Resonanz auf die Bürgerbeteiligung freut den Bürgermeister. Mehr als 100 Vorschläge zur Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes gingen beim Stadtumbaubüro ein. „Das ist sehr gut und kommt nicht überall vor“, weiß Siegfried Griebsch das Engagement der Bürger zu schätzen.

Am Samstagnachmittag präsentierte das Stadtoberhaupt gemeinsam mit Anna Schwengers und Erik Plöger vom Stadtumbaubüro die Ergebnisse.

Etwa 50 Bürger waren der Einladung ins Bürgerhaus gefolgt um zu erfahren, welche Aspekte nun in die Umgestaltung des Brüninghaus-Platzes einfließen sollen. Die Befragung, die mit dem Neujahrsempfang der Stadt am 22. Januar begann und bis 9. Februar dauerte, ergab, dass sich die Werdohler für den zentralen Platz mehr Aufenthaltsqualität wünschen. Außerdem hoffen die Bürger auf eine zentralere Funktion und eine Stärkung des Platzes. Erreicht werden könne das durch eine bessere Einteilung zur Nutzung von Gruppen, einer attraktiveren Verknüpfung des Platzes zur angrendenden Passage und zu den Verbingungen zur Fußgängerzone oder dem Parkplatz. Eine neue Möblierung können sich die Werdohler ebenfalls gut vorstellen, um einen Raum für mehr Kommunikation und einen ansprechenderen Ort für Veranstaltungen zu haben. Überdachungen, um wetterunabhängig zu sein, sind in dem Ideen-Katalog ebenso zu finden, wie der Aspekt Grünflächen, Wasserspiel oder Wasserläufe und Spielelemente. Erstrebenswert ist laut Umfrage auch eine bessere Beleuchtung des Platzes und die Einbindung der angrenzenden Flächen wie beispielsweise des Ludwig-Grimm-Platzes. Geäußert wurde aber auch der Wunsch nach einer verkehrsberuhigteren Fußgängerzone. „Das Projekt Brüninghaus-Platz kann man nicht isoliert betrachten“, betonte Griebsch. Es gebe noch weitere Möglichkeiten im Rahmen des Stadtumbaus die Innenstadt zu verbessern, wobei nun vorrangig aber ersteinmal der Brüninghaus-Platz anstehe. 800 000 Euro stehen für das Projekt zur Verfügung.

„Sämtliche Ideen und Wünsche, die geäußert wurden, sind dokumentiert worden. Wir haben keine Bewertung vorgenommen oder etwas aussortiert“, versicherte Anna Schwengers. Die Vorschläge wurden lediglich thematisch sortiert und werden 1:1 an das Planungsbüro übergeben. Als nächster Schritt erfolge die Auslobung. Später werde dann eine Jury aus politischen Vertretern und Fachleuten die Entwürfe bewerten. Anna Schwengers lud dazu ein, bei Informationsbedarf im Stadtumbaubüro vorbei zu schauen. „Wenn Sie etwas wissen wollen, bringen wir Sie auf den aktuellsten Stand.“ - Susanne Riedl

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