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Alkoholisierter Mann geht auf Rettungskräfte und Polizisten los

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Von: Markus Wilczek

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Rettungskräfte wollten am Montagabend einen alkoholisierten Mann versorgen. Dem passte dies jedoch so gar nicht. Er ging zunächst auf die Rettungskräfte und anschließend auch auf mehrere Polizisten los.
Rettungskräfte wollten am Montagabend einen alkoholisierten Mann versorgen. Dem passte dies jedoch so gar nicht. Er ging zunächst auf die Rettungskräfte und anschließend auch auf mehrere Polizisten los. © Stephan Jansen / dpa

Ein stark alkoholisierter Mann ist am Montagabend zunächst auf die für ihn gerufenen Rettungskräfte und dann auch auf mehrere Polizisten losgegangen. Er landete im Gewahrsam.

Unter starkem Alkoholeinfluss ist ein 48-jähriger Werdohler am Montagabend erst auf Rettungssanitäter, dann auf Polizeikräfte losgegangen. Zuvor war gegen 22.20 Uhr bei der Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises eine hilflose Person im Bereich der Versestraße gemeldet worden.

Beim Eintreffen des Rettungswagens saß der 48-Jährige auf dem Gehweg. Als die Notfallsanitäter auf ihn zugingen, richtete er sich auf, versuchte sofort die Helfer zu packen und ihnen einen Faustschlag zu verpassen. Eine Anliegerin hatte zuvor hilfsbereit einen Stuhl für den Mann nach draußen gebracht. Statt sich in diesen zu setzen, verpasste der Mann dem Möbel lieber einen Tritt, so dass der Stuhl einem Sanitäter gegen das Schienbein flog. Aufgrund seiner Alkoholisierung stürzte der 48-Jährige zu Boden.

Polizisten überwältigen den 48-Jährigen

Die hinzugerufenen Polizisten richteten ihn wieder auf. Nun versuchte der Mann, die Polizisten zu packen. Sie überwältigten ihn. Ein Rettungswagen brachte den Alkoholisierten ihn ein Krankenhaus. Die Ärzte dort sahen jedoch keinen Anlass für eine stationäre Aufnahme. Dieser Meinung schloss sich augenscheinlich auch der 48-Jährige an, denn er beleidigte die Polizeibeamten als „Ficker“ und baute sich bedrohlich vor ihnen auf.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er deshalb ins Polizeigewahrsam gebracht. Die Polizisten schrieben Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen.

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