Albert-Einstein-Gesamtschule wirbt für sich

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Das Interesse an den Bildungsangeboten der Albert-Einstein-Gesamtschule war sehr groß.

Werdohl -  Neben den Angeboten einer gymnasialen Oberstufe konnten sich am Wochenende auch Grundschuleltern über die Bildungsmöglichkeiten an der Albert-Einstein-Gesamtschule informieren.

Darüber hinaus gestalteten die Schüler einen Weihnachtsbasar im Foyer und stellten im Festsaal ein Bühnenprogramm auf die Beine.

Zu der Berichterstattung in unserer Zeitung („Abitur ist nicht so wichtig“, ) hatte Konrad Pewny, Abteilungsleiter für die Sekundarstufe 2, eine klare Meinung. „Ich teile diese Aussage ausdrücklich nicht. Wenn sich die Politik dazu entscheiden sollte, das Abitur aufzugeben, dann ist es unwiederbringlich weg“. Da ist sich Konrad Pewny sicher.

In den vergangenen Tagen sei er immer wieder von Eltern auf das Thema angesprochen worden. „Der Ball liegt nun bei der Bezirksregierung in Arnsberg und den politischen Entscheidungsträgern in Werdohl“, so Pewny.

Die Attraktivität einer Stadt lasse sich aber auch an ihrer Schullandschaft ablesen. Das Interesse der Eltern, mehr über die Angebote der Albert-Einstein-Gesamtschule zu erfahren, war in jedem Fall groß.

In diesem Sinne war es für Schulleiter Reinhard Schulte auch nicht an der Zeit, eine Schuldiskussion zu führen. „Wir wollen in erster Linie für unsere Angebote Werbung machen.“ Neben Konrad Pewny stand Sven Stocks für die Fragen der Grundschuleltern zur Verfügung. „Wir wollen eine Schule für alle Kinder sein“, so der Abteilungsleiter für die Klassen 5 bis 7.

Ein großer Vorteil sei, dass die Schullaufbahn möglichst lange offen gehalten werde und die Eltern nicht schon beim Übergang von der Grundschule entscheiden müssten, welchen Abschluss ihr Kind später erreichen könne. Wie der Unterrichte für die neuen Schüler dann konkret aussehen wird, darüber konnten sich die Kinder in verschiedenen Probe-Klassen informieren.

So lud Geschichtslehrer Mathias Gomoll zu einer Steinzeitwerkstatt ein. Während mit Ocker- und Rötelfarben Höhlenmalerein nachgeahmt wurden, konnte anhand eines Mammutknochens – übrigens eine Leihgabe aus dem Neandertalmuseum in Mettmann – der Unterschied zwischen Elefant und Steinzeit-Tier herausgearbeitet werden. In weiteren Klassen standen Geographie in Form eines Kartenpuzzles und Literatur und ein Märchenquiz auf dem Programm.

Anmeldungen für die Klasse 5 und die gymnasiale Oberstufe sind zwischen dem 20. und 24. Februar 2017 möglich.

Von Jari Wieschmann

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