Albert-Einstein-Gesamtschule: Sven Stocks stellvertretender Leiter

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Sven Stocks ist seit 1998 an der Albert-Einstein-Gesamtschule. Seit April ist er stellvertretender Schulleiter.

Werdohl - „Ich wünsche mir, dass die Albert-Einstein-Gesamtschule auch zukünftig eine wichtige schulische Größe in Werdohl sein wird und in der Bevölkerung wieder stärker als die Schule wahrgenommen wird, die nach der Grundschule ein gutes Angebot für alle Kinder macht.“ Das sagt Sven Stocks.

Der 52-Jährige hat am 17. April offiziell den Posten des stellvertretenden Schulleiters an der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) übernommen und tritt damit nach einer längeren Vakanz die Nachfolge von Meike Hille an, die an eine Schule nach Hagen gewechselt ist. 

„Ich trage gerne Verantwortung. Zudem liegt mir diese Schule wirklich am Herzen und deshalb war es mir wichtig, dass in die Führungsebene wieder Konstanz einzieht“, erzählt Stocks im Gespräch mit unserer Zeitung. Eingearbeitet auf seinem neuen Posten hat sich der frühere Abteilungsleiter für die Jahrgänge fünf bis sieben bereits seit Februar. Mitte April kam auch die offizielle Ernennungsurkunde von der Bezirksregierung Arnsberg. 

Organisation des schulischen Tages

Einer der Arbeitsschwerpunkte von Stocks liegt in der Organisation des schulischen Tages. „Ich bin also für den Stundenplan und damit auch für Vertretungsregelungen zuständig“, sagt der 52-Jährige. Damit koordiniert er die Unterrichtsstunden für etwa 55 Lehrer und rund 700 Schüler an der AEG. Darüber hinaus kümmert sich der Lehrer für Biologie und Sport unter anderem um das Gebäudemanagement und die Öffentlichkeitsarbeit. „Der neue Job macht mir viel Spaß“, zieht Stocks eine erste Bilanz. 

Mit einigen Maßnahmen möchte der neue stellvertretende Schulleiter vor allem dafür sorgen, die zuletzt schwächelnden Anmeldezahlen für die Jahrgangsstufe fünf wieder zu steigern. „Programmatisch müssen wir uns entwickeln, eine Institution wie Schule muss immer in Bewegung sein“, sagt Stocks. So sei bereits eine Ganztagsoffensive gestartet worden, die das Ziel habe diesen Unterricht zu verbessern und vor allem für die unteren Jahrgänge verlässlich anzubieten. 

Wohlfühlatmosphäre verbessern

Darüber hinaus arbeitet Stocks daran, die Wohlfühlatmosphäre für Schüler an der Gesamtschule in den Klassenräumen, aber auch auf dem gesamten Gelände zu verbessern. „Da muss etwas passieren. In Eigeninitiative wollen wir im Zusammenspiel mit den Schülern und Eltern ein attraktives Lernumfeld schaffen, zudem sicherlich auch neue Ideen in Sachen Unterrichtsgestaltung gehören. Denn Schüler, die sich wohlfühle, kommen gerne zur Schule“, sagt Stocks. 

Abseits der Schule ist der 52-Jährige in seiner Freizeit begeisterter Skilangläufer – im Winter auf Schnee, den Rest des Jahres auf Rollen. „Meine Mutter kommt aus Norwegen, das erklärt meine Begeisterung für diesen Sport. Immer wenn ich auf Skiern unterwegs bin, kann ich super abschalten und Kraft für die Aufgaben in der Schule tanken“, sagt Stocks.

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