Darum ist AEG-Leiter Schulte nur noch selten an der Schule

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Reinhard Schulte ist derzeit noch Leiter der Albert-Einstein-Gesamtschule.

Werdohl - Reinhard Schulte, der Leiter der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG), ist nur noch an zwei Tagen pro Woche in Werdohl vor Ort: Nachdem Bürgermeisterin Silvia Voßloh den Rat Ende April darüber informiert hat, dass der 59-Jährige die Schule voraussichtlich mit Beginn der Sommerferien verlassen wird, sei er bereits zum 15. Mai abgeordnet worden, berichtete der Dortmunder auf Anfrage der Redaktion.

Dass Schulte momentan noch stundenweise als Gesamtschulleiter in Werdohl tätig werden kann, sei auf eine Rückabordnung durch die Bezirksregierung Arnsberg zurückzuführen, erklärte deren Pressesprecher Benjamin Hahn. „Es ist noch nicht abzusehen, wann Reinhard Schulte die Schule in Werdohl endgültig verlassen wird“, stellte Hahn fest.

Die Stellenausschreibung für die Schulleiter-Stelle sei bisher noch nicht veröffentlicht worden. „Sie wird gerade geschrieben“, sagte der Pressesprecher der Bezirksregierung.

Schulte soll Behörde in Dortmund leiten

An drei Arbeitstagen wöchentlich ist Reinhard Schulte bereits am Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen tätig. Er solle die Leitung dieser Behörde mit Sitz in Dortmund übernehmen, erläuterte Schulte. Er habe bisher aber noch keine offizielle Ernennungsurkunde erhalten.

Seinen neuen Arbeitsplatz kennt der 59-Jährige bereits aus der Vergangenheit: Bevor er im Jahr 2014 seine Tätigkeit als Leiter der Gesamtschule in Werdohl aufnahm, war er schon beim Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen beschäftigt. Er habe dort als Referent für sonderpädagogische Förderung und die Bereiche Haupt-, Real- und Gesamtschule fungiert, berichtete Schulte.

 „Jederzeit für das Kollegium erreichbar“

Er wolle sich jetzt aus familiären Gründen beruflich näher an seinen Wohnort orientieren und die AEG ausschließlich deshalb verlassen. Reinhard Schulte ist überzeugt, dass es durch die derzeitige Situation nicht zu Problemen an der Albert-Einstein-Gesamtschule kommt. „Ich bin nicht nur an zwei Tagen in der Woche in Werdohl, sondern auch telefonisch jederzeit für das Kollegium erreichbar. Wir stehen immer in Kontakt“, stellte er fest.

Zudem könne er sich auf seinen Stellvertreter Sven Stocks verlassen. „Und hinzu kommt, dass es an einer Gesamtschule neben dem Schulleiter und seinem Stellvertreter auch noch Abteilungsleiter und eine didaktische Leitung gibt.“

Offiziell werde die momentane Regelung bis zum Beginn der Sommerferien bestehen, sagte Schulte. Er gehe nicht davon aus, dass er nach den Ferien noch in Werdohl tätig sein werde.

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