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Alarm: 700 Schüler verlassen das Gebäude

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Von: Carla Witt

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An der Albert-Einstein-Gesamtschule fand die Übung statt.
An der Albert-Einstein-Gesamtschule fand die Übung statt. © Griese, Volker

Dem Kollegium und den Schülern der Albert-Einstein-Gesamtschule stellt Alexander Butzelar von der Werdohler Feuerwehr ein hervorragendes Zeugnis aus: „Sie üben regelmäßig und machen das immer sehr gut“, erklärt der Brandmeister, nachdem er am Dienstagmittag die Alarmübung am Riesei begleitet hat.

Werdohl –Schulleiter Sven Stocks ist ebenfalls zufrieden: „Es lief alles sehr diszipliniert ab und die Schüler haben das Gebäude schnell verlassen.“ Es sei wichtig, die ritualisierten Abläufe regelmäßig durchzuführen. Besonders, wenn nach den Sommerferien neue Schüler dazugekommen sind. Etwa 700 Kinder und Jugendliche haben jetzt den Ernstfall geprobt.

Brandmeister Alexander Butzelar wünscht sich, dass solche Übungen in allen Schulen dazugehören – und, dass die Werdohler Feuerwehr jeweils dabei ist. „Damit wir genau hinschauen können, was bei einem echten Alarm besser laufen müsste.“ Dass die Wehr einmal im Jahr zu einer Übung eingeladen werden muss, ist sogar vorgeschrieben: in der überarbeiteten Fassung des Erlasses „Brandschutztechnische Ausstattung und Verhalten in Schulen bei Bränden“ vom 24. September dieses Jahres. Dort ist auch festlegt, dass in allen öffentlichen und privaten Schulen zweimal im Jahr eine Alarmübung stattfinden muss.

In diesem Zusammenhang lobt Alexander Butzelar ausdrücklich „alle Werdohler Kindergärten“: „Sie halten sich an eine entsprechende Fachempfehlung und üben regelmäßig.“

Wesentlich sei, dass bei einer Übung und natürlich auch im Ernstfall eine Person die Feuerwehr am Eingang in Empfang nehme, erklärt Butzelar. „Diese Person sollte möglichst auch weitere Fragen der Einsatzkräfte beantworten können, zum Beispiel ob sich noch Personen im Gebäude aufhalten.“

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