Helfer packen an

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Zunächst hatten sich am Samstagmorgen nur wenige Helfer vor dem Rathaus eingefunden, um sich an der Aktion „Werdohl schrubbt“ zu beteiligen. Als es dann an die eigentliche Arbeit gehen sollte, wuchs die Gruppe doch noch auf eine stattliche Zahl an.

In diesem Jahr stand die „Schnapsbrücke“ in Versevörde im Fokus der Bemühungen. Mit gelben Warnwesten, einem Putzeimer und Bürste ausgestattet, machten sich die Helfer daran, das Geländer von Spinnweben, Vogeldreck und anderen Verunreinigungen zu befreien. 

Mit dabei war auch Margot Raffenberg, die erst seit acht Wochen im Ordnungsamt der Stadt arbeitet. „Mir war sofort klar, dass ich mit gutem Beispiel vorangehen muss. Mich regt es immer auf, wenn die Leute nur meckern und nicht selbst anpacken“. Auch eine Gruppe von Bürgerkriegsflüchtlingen und Asylbewerbern unter der Leitung von Sozialamts-Mitarbeiter Uwe Trester hatte sich an der Aktion beteiligt. In diesem Fall kamen die Menschen aus Pakistan, Afghanistan, Eritrea, Marokko und dem Irak. In der Vergangenheit hatte sich die Flüchtlingsgruppe unter anderem um die Geräte am Goethespielplatz gekümmert. 

Angesichts der warmen Temperaturen stellte Andrea Mentzel als Organisatorin der Aktion Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl bereit. „Dass das Geländer der Schnapsbrücke für das nächste Weinfest im neuen Glanz erstrahlen wird, stellte Bürgermeisterin Silvia Voßloh in ihrer Dankesrede besonders heraus.

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