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Aktion im MK: Drive-in-Boostern gegen Omikron

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Von: Volker Heyn

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In Werdohl findet am Samstag eine besondere Impfaktion statt.
In Werdohl findet am Samstag eine besondere Impfaktion statt. © Jörg Sarbach/dpa

Bürgermeister Andreas Späinghaus (SPD) und die Stadt Werdohl unterstützen eine besondere Impfaktion in Werdohl am letzten Samstag vor Weihnachten.

Das Team der Hausarztpraxis Dr. Roumani-Spree bietet am Samstag, 18. Dezember, von 13 bis etwa 18 Uhr 300 Impfdosen gegen Covid-19 an. Der Clou: Die Impfwilligen können mit dem Auto an der Impfstation unter der Rathaus-Brücke vorbeifahren.

Der autobegeisterte Bürgermeister und die impfbegeisterten Ärzte Atef und Patrik Roumani-Spree haben sich bei dieser Aktion sprichwörtlich gesucht und gefunden. Den Hausärzten stehen 200 Dosen Moderna für Menschen über 30 Jahre und 100 Dosen Biontech für Menschen unter 30 Jahre zur Verfügung. Anmeldungen sind nicht nötig.

Praxis schließt nach dem 22. Dezember

Dr. Patrik Roumani-Spree: „Wir wollen an dem Samstag sämtlichen uns in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Impfstoff verabreichen.“ Das Team der Hausarztpraxis an der Freiheitstraße steht für die Patienten und die Geimpften anschließend noch drei Tage bis einschließlich 22. Dezember zur Verfügung, danach geht die Praxis in den Weihnachtsurlaub und öffnet wieder am 3. Januar. Das Impfen nimmt das Praxisteam wieder ab dem 4. Januar auf. Auf der Internetseite der Praxis können fortlaufend Termine gebucht werden.

Dr. Patrik Roumani-Spree und sein Vater Atef impfen seit Wochen in der Impfstelle neben der Hausarztpraxis gegen Corona. Jetzt soll es eine Drive-in-Aktion geben.
Dr. Patrik Roumani-Spree und sein Vater Atef impfen seit Wochen in der Impfstelle neben der Hausarztpraxis gegen Corona. Jetzt soll es eine Drive-in-Aktion geben. © Heyn, Volker

Den Samstagstermin wollen die Ärzte vornehmlich als Kampf gegen die Omikron-Variante verstanden wissen. Roumani-Spree: „In England sehen wir gerade die Zahlen explodieren. Die Boosterung sehen wir als gute Chance gegen Omikron.“ Wer nicht geboostert sei, habe ein größeres Risiko, trotz zweier Impfungen an der Mutation zu erkranken. Der Arzt meint: „Was wir jetzt boostern, ist hintenraus eine Entlastung für die Krankenhäuser.“

Wurden Wochen und Monate verwechselt?

Am Samstag können sich auch Personen impfen lassen, deren Zweitimpfung gerade einmal knapp fünf Monate zurückliegt. Eine Vier-Wochen-Frist nach der Zweit-impfung hält Roumani-Spree für falsch, das Robert-Koch-Institut spreche von einer viermonatigen Frist. Der Mediziner: „Vielleicht sind da Wochen und Monate verwechselt worden.“ Lediglich nach Erst-Impfungen mit Johnson&Johnson könnte vielleicht nach vier Wochen eine Boosterimpfung erfolgen.

Bürgermeister Späinghaus bittet, zur Impfung mit dem Auto über die Bogenstraße und den Rathaus-Parkplatz anzufahren. Abgefahren wird über den VDM-Parkplatz.

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