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Akkordeon-Spielerin tritt im Stadtmuseum auf

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Von: Jona Wiechowski

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Laden ein zu „Was los im Museum“: Udo Böhm, Martina Kluge und Gerd Kalthoff vom Heimat- und Geschichtsverein. Kluge wird am Sonntag, 4. September, auf dem Akkordeon spielen und kann auf ein breites Repertoire zurückgreifen. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Laden ein zu „Was los im Museum“: Udo Böhm, Martina Kluge und Gerd Kalthoff vom Heimat- und Geschichtsverein. Kluge wird am Sonntag, 4. September, auf dem Akkordeon spielen und kann auf ein breites Repertoire zurückgreifen. Interessierte sind herzlich eingeladen. © Wiechowski, Jona

Das Werdohler Stadtmuseum soll attraktiver werden. Um mehr Besucher in die Räume im Bahnhofsgebäude zu locken, will der Heimat- und Geschichtsverein Öffnungstage mit Veranstaltungen kombinieren. Mit einem breiten Repertoire wird am kommenden Sonntag, 4. September, die Akkordeonspielerin Martina Kluge dabei sein. Geplant ist allerdings noch mehr.

Werdohl – Rund gehen soll es am Sonntag von 15 bis 17 Uhr unter dem Titel „Was los im Museum“. „Ich freue mich immer, wenn ich kleine Auftritte habe“, erklärt die Werdohlerin, die als Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins schon mehrfach im Museum aufgetreten ist. Sie freue sich auf die familiäre, lockere Atmosphäre und die Möglichkeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Denn die können auch mit entscheiden, was Kluge spielt. Schöpfen kann sie aus allerhand Genres – von Rock über Pop bis hin zu Volksmusik oder Klassik. Auch das eine oder andere selbst geschriebene Stück wolle sie zum besten geben. Mitbringen wird sie ein „normales“ Akkordeon und eine Steirische Harmonika, die häufig für Volksmusik etwa in Bayern, Österreich und Südtirol eingesetzt wird.

Spielen wird Kluge aber nicht die ganze Zeit. In den Pausen sollen Führungen durch das Museum durchgeführt werden und auch die eine oder andere Anekdote zur Werdohler Geschichte oder zum Stadtmuseum erzählt werden, kündigt Udo Böhm, zweiter Vorsitzender des Vereins, an. Geplant war die „Was los im Museum“-Veranstaltung eigentlich schon im April dieses Jahres, musste dann aber wegen Corona verschoben werden.

Vieles ist noch in der Schwebe

„Wir machen uns Gedanken, wie wir das Museum für Werdohler und Touristen attraktiver machen können“, sagte Gerd Kalthoff, der als Besitzer des Vereins vor allem für das Stadtmuseum zuständig ist. Aus diesem Grund wurde vor sechs Wochen ein Arbeitskreis gegründet, der, wie der Udo Böhm anmerkt, schon „viele, viele, viele Ideen“ habe, die aber alle noch in der Entwicklungsphase seien. „Vieles ist noch in der Schwebe“, unterstreicht Kalthoff und nennt etwa räumliche Veränderungen als Beispiel. Natürlich müsse alles auch in einem finanziellen Rahmen bleiben.

Losgehen soll es mit einer Fragebogen-Aktion, mit der der Verein erfahren will, inwiefern das Stadtmuseum bekannt ist, was den Leuten gefällt und was nicht. Erstmals ausgelegt werden soll der am 4. September. Danach sollen die Blätter aber beispielsweise auch im Jugendzentrum oder der Stadtbücherei verteilt werden, so Kalthoff. Als Zeitraum, wann wohl mit den ersten konkreteren Vorschlägen gerechnet werden könnte, nennt er Anfang nächstes Jahr.

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