Ahorn-Bäume mit Kastanien verwechselt

Zwei der vier gekennzeichneten Kastanienen am Krankenhaus bzw. an der ehemaligen Evangelischen Grundschule, die in Wirklichkeit Ahorn-Bäume sind.

WERDOHL ▪ Insgesamt 13 Bäume sollen nach einer am Donnerstag übermittelten Liste des städtischen Baubetriebshofes von der kommenden Woche an im inneren Stadtbereich gefällt werden. Im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Kontrolle durch einen Fachmann aus dem eigenen Hause, so die Mitteilung der Bauhofleiterin Ingeborg Kurlandt, sei festgestellt worden, dass diese Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit erforderlich sind, weil die Bäume nicht mehr ausreichend standsicher seien. Von Rainer Kanbach

Nach der angesprochenen Sichtung seien an den mit einem gelben X markierten Bäumen Einfaulungen und Pilzbefall festgestellt worden; in einigen Fällen fehle den Stämmen weitgehend die Borke.

Gefällt werden müsse ein Rotdorn an der Eggestraße, eine Linde an der Goethestraße sowie ein Ahorn an der Bergstraße. Außerdem müssten drei Kastanien am Kirchenpfad entfernt werden.

Die Rede ist weiter von drei Kastanien am Eggenpfad, vier weiteren Kastanien an der Schulstraße sowie einer Linde an der Derwentsider Straße. Erstaunlich scheint in diesem Zusammenhang, dass zwar von Kastanien die Rede ist, es sich aber in Wirklichkeit um Ahorn-Bäume handelt. Und an der Derwentsider Straße steht keine einzige Linde.

Die Baumfällaktion soll, wie eingangs erwähnt, in der 42. Kalenderwoche beginnen. Wann sie abgeschlossen werden kann, richte sich einerseits nach dem Wetter (bei Schnee geht nichts) und andererseits nach der Verfügbarkeit des Personals, so Ingeborg Kurlandt.

Die Frage, ob Ersatzanpflanzungen vorgesehen seien, verneinte die Bauhofleiterin: „Die Lücken bleiben zunächst einmal.“ Zudem hätten junge Bäume – etwa an der Goethestraße – wegen des fehlenden Lichtes wenig Chancen, um zu wachsen; ganz abgesehen von der Kostenfrage, so der Zusatzhinweis. Gleichwohl deutete Ingeborg Kurlandt an, dass man sich in einem größeren Zusammenhang Gedanken über Neuanpflanzungen mache. Die jedoch seien noch nicht weit genug entwickelt und müssten zunächst auch in den städtischen Gremien vorgetragen werden.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare