Viel los beim Denkmaltag

Ahe-Hammer soll weiter aufgewertet werden

Industriedenkmal Ahe-Hammer: Schmied Dieter Styra in Aktion. Er hält das glühende Schmiedestück unter den gewaltigen Hammer.
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Industriedenkmal Ahe-Hammer: Schmied Dieter Styra in Aktion. Er hält das glühende Schmiedestück unter den gewaltigen Hammer.

Enormen Zuspruch fand die erste Schmiedevorführung am Werdohler Ahe-Hammer anlässlich des Tag des Denkmals am Sonntag.

Manfred Buchta, 2. Vorsitzender des Fördervereins Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl, freute sich: „Die Leute kommen schön gleichmäßig verteilt. „Das ist deswegen gut, weil die Corona-Pandemie nur zehn Menschen gleichzeitig im Hammer zulässt.“

Dort im Hammer wurden die Interessierten von Dieter Styra begrüßt. Der 54-Jährige war eigens aus Fröndenberg angereist und besuchte damit den heimischen Ahe-Hammer zum ersten Mal. „Ich bin seit 37 Jahren von Beruf Schmied, aber auch tätig im Westfälischen Schmiedemuseum.“

„Eine Ehre“ im Ahe-Hammer arbeiten zu dürfen

Der in Kierspe geborene Fachmann bezeichnete das Schmieden als „Job und Passion gleichermaßen“. Es sei ihm „eine Ehre, einmal im Werdohler Hammer arbeiten zu dürfen“. Und sogleich wendete er sich um und holte ein glühendes Eisen aus dem Ofen, um es vor dem staunenden Publikum zu schmieden.

Dekorativ und ökologisch sinnvoll: Frisch angelegte Blumenwiese am Ahe-Hammer.

Zwölf Teilnehmer hatte die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl, die bereits am Samstag unter freiem Himmel vor dem Ahe-Hammer stattfand. Uwe Schmalenbach und Andreas Späinghaus, Bürgermeister der Gemeinden Herscheid und Werdohl, gehörten zu diesem Kreis.

Eckhardt neuer Vorsitzender des Fördervereins

Sie wählten mit Michael Eckardt einen neuen 1. Vorsitzenden des Fördervereins, nachdem die bisherige Vorsitzende Silvia Voßloh nicht erneut zur Verfügung stand. Auch Schriftführer Udo Böhme kandidierte nicht noch einmal. Sein Nachfolger wurde Norbert Lienesch. Kassierer Bern Neuhaus gab sein Amt an Martin Brock ab. Der 2. Vorsitzende Manfred Buchta wurde indes auf seiner Position für eine weitere Wahlperiode bestätigt.

Förderverein Ahe-Hammer: Martin Brock, Michael Eckardt, Manfred Buchta, Norbert Lienesch.

Buchta leitete die Versammlung, da Voßloh nicht anwesend war. Er erinnerte an die Aufräumarbeiten nach der jüngsten Flutkatastrophe. Auch auf zurückliegende Sanierungsarbeiten ging er ein. Einiges müsste noch gerichtet werden. Arbeit an einem Denkmal bleibe wohl nie aus. Darüber hinaus, so referierte der 2. Vorsitzende, gebe es aber auch Ideen, bei denen es nicht um Renovierungsarbeiten, sondern um eine Aufwertung des Ahe-Hammers gehe. Eine nächtliche Beleuchtung sei angedacht. Auch könnte eine Sitzbank am benachbarten Teich aufgestellt werden. Durch die Inanspruchnahme eine Heimatschecks sei in jüngster Vergangenheit bereits ein Flugblatt zum Ahe-Hammer erstellt und gedruckt worden.

Zudem haben die Denkmalförderer einen Großbildschirm angeschafft , der nun in der Hütte auf dem Hammer-Gelände eine Präsentation über das Osemunddenkmal zeigt. Schließlich sei es im zweiten Anlauf gelungen, eine Blumenwiese für Wildinsekten anzulegen, was in der Nachschau nicht so einfach gewesen sei. Bei seinem letzten Kassenbericht bilanzierte Neuhaus für 2019 ein Plus und für 2020 ein Minus. 53 Mitglieder zählende Förderverein stehe aber auf stabilen Beinen.

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