Arbeiten am Denkmal

Ahe-Hammer: Führungen ab Frühjahr wieder möglich?

Der Ahehammer soll schon bald wieder für Führungen geöffnet werden.

Werdohl – Am Ahe-Hammer wurde schon viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun.

Darüber konnten sich die Mitglieder des Fördervereins bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend informieren. 

Neben den Vereinsmitgliedern konnte Bürgermeisterin Silvia Voßloh als Vereinsvorsitzende auch zwei Vertreterinnen der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur im Hotel Herscheider Mühle begrüßen. Regina Schmitz und Dr. Marita Pfeiffer berichteten über den Stand der Sanierungsarbeiten. 

Lagerbock: Sanierung abgeschlossen

So wurde Ende 2018 die Sanierung des Lagerbocks abgeschlossen. Mit der Stromverteilung und der Zuleitung zum Blockhaus begann das Jahr 2019. Parallel wurde von der Stiftung auch die denkmalrechtliche Erlaubnis für die Sanierung der Essen und des Fachwerks beantragt. Nach Erhalt der Erlaubnis wurde mit den aufwendigen Arbeiten an der linken Esse begonnen. 

Die Fachwerksanierung und die Lehmputzarbeiten am Hammer sind angelaufen und werden – je nach Witterung – fortgesetzt. Geplant ist für die Zeit von Anfang 2020 bis etwa Sommer die Sanierung der Esse auf der rechten Seite. Auch die schon ausgeschriebenen Arbeiten an der Regenrinne sollen dann ausgeführt werden. 

Arbeiten am Wasserrad

Für die Zukunft gibt es noch viel zu tun, stellten die Vertreterinnen der Stiftung fest. So muss die Stahlwelle entrostet werden; darüber hinaus fallen mittelfristig Arbeiten am Wasserrad an. Längerfristig müssen die Schmiedestöcke, zumindest an einem der beiden Hämmer, ausgetauscht werden. Dies, so erklärten Schmitz und Pfeiffer, ist wichtig, wenn der Schmiedebetrieb aufrecht erhalten werden soll. 

Und damit gaben die beiden Frauen auch eine Antwort auf die Frage, wie es mit der Öffnung des Ahe-Hammers für Besucher weitergehen wird. Die Stiftung für Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur möchte im nächsten Frühjahr mit den Führungen starten. So könnte es einmal monatlich eine offene Führung geben. Bei dieser soll keine Schmiedevorführung stattfinden. 

Nicht interessant ohne Vorführungen?

Der langjährige Schmied Alfred Hinsching gab allerdings zu bedenken, dass Führungen durch den Hammer nur interessant seien, wenn der Hammer auch läuft. Schmiedevorführungen sollen in Zukunft jedoch nur an besonderen Tagen, wie beispielsweise am Tag des offenen Denkmals, stattfinden. „Ansonsten ist der Aufwand zu groß. Das schaffen wir nicht“, erklärten Regina Schmitz und Marita Pfeiffer. „Die genaue Planung für die Führungen gehen wir im nächsten Jahr an.“ 

Über die Arbeitseinsätze der Mitglieder des Fördervereins im und rund um den Hammer berichtete der 2. Vorsitzende Manfred Buchta. So hat ein Team rund 340 Stunden in Pflegetätigkeiten investiert. Dazu zählten neben dem Rasenmähen auf dem Gelände auch das Säubern des Abflussgrabens, das Reinigen der Blockhütte und Reparaturarbeiten an dieser. Auch der Erneuerung des Jägerzaunes und dem Schneiden von Büschen und Bäumen widmeten sich die Mitglieder des Fördervereins. Für das kommende Jahr sind schon die nächsten Arbeitseinsätze geplant. 

Arbeiten an der Blockhütte

Dazu gehören unter anderem weitere Arbeiten an der Blockhütte, das Aufhängen von Nistkästen und die Aufbereitung der Geschichte des Osemundeisens.

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