Massenandrang beim 23. Apfelfest auf Hof Crone

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Neben Knollen aller Art gab es auf Hof Crone auch andere Herbstfrüchte.

Werdohl - „Der Besuch spricht für die Veranstaltung“, bilanzierte Christian Crone am Sonntag bereits am frühen Nachmittag. Angesichts der vielen Menschen, die am Sonntag das 23. Apfelfest rund um den Hof Crone auf dem Dösseln besucht haben, war dies eher eine Untertreibung.

„Wir haben die vergangenen drei Jahre immer Glück mit dem Wetter gehabt“, so Christian Crone, der das Fest mit vielen Helfern („Die ganze Familie hat mit angepackt“), Ausstellern, Musikgruppen wie den Versetaler Jagdhornbläsern des Hegerings Lüdenscheids und dem Naturschutzzentrum des Märkischen Kreises auf die Beine gestellt hat. In diesem Sinne konnten die Besucher, darunter viele Familien mit ihren Kindern, gestern nicht nur einen schönen Tag im Freien genießen, sondern auch eine der vielen kulinarischen Spezialitäten, aus Äpfeln und Kartoffeln zubereitet, probieren.

Für die frittierten Kartoffelchips wurde mit der „Königspurpur“ extra eine alte Kartoffelsorte hervorgeholt. Die festkochende Knolle besteche vor allem durch ihre ideale Mischung. „Neben dem knackigen Biss zeichnet sich die Kartoffel dadurch aus, dass sie nicht zu viel und auch nicht zu wenig Fett aufnimmt“, so Christian Crone. Neben den schmackhaften Kartoffelchips waren es aber vor allem die Reibekuchen, die bei den Gästen ganz besonders gut ankamen. Immerhin nahmen die hungrigen Besucher eine lange Warteschlange in Kauf, um eine Portion in Empfang nehmen zu können. Die Wartezeit verkürzte der Musikzug Versetal mit Hits von Abba und Co.

23. Werdohler Apfelfest auf Hof Crone

Für die Zubereitung der Reibekuchen waren die Feuerwehrleute des Löschzugs Eveking verantwortlich. Daneben haben sich auch viele weitere Kooperationspartner am guten Gelingen des 23. Apfelfestes beteiligt: darunter der Bürgerbus-Verein, der Lions Club, der Förderverein der evangelischen Grundschule oder aber Schüler des Burggymnasiums, die mit über dem Feuer gerösteten Marshmellows die Kasse für den Abiball aufbessern wollten. Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr kümmerte sich im Übrigen darum, dass all jene Besucher, die mit dem Auto angereist waren, auch einen Parkplatz fanden.

Was gab es noch zu erleben? In und auf einer Strohburg konnten sich die kleinen Besucher austoben. Zudem stand es allen offen, sich selbst an der Kartoffelernte zu versuchen. In einem Wettbewerb wurde der Sauerländer Schälkönig ermittelt. Hier galt es innerhalb einer halben Minute, eine möglichst lange und vor allem zusammenhängende Schale zu präsentieren. Als Preise lockten, wie konnte es anders sein, neben einem Kartoffelschnaps noch jeweils 25 oder 12,5 Kilogramm schwere und mit Erdäpfeln gefüllte Säcke.

In zwei Jahren können die Organisatoren mit der 25. Auflage ein Jubiläum feiern. „Hoffentlich regnet es dann nicht, wie bei unserem ersten Apfelfest“, so Christian Crone. Aber bis dahin ist es ja noch ein wenig Zeit.

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