Abschlussfeier an der Realschule

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Werdohl - 54 Jungen und Mädchen haben am Montag mit ihrem Abschlusszeugnis in der Hand die städtische Realschule verlassen. 43 von ihnen gehen weiter zur Schule, elf beginnen eine Berufsausbildung.

„Hier steht nicht nur Realschule vorne auf dem Schild, wir sind eine Realschule und bleiben es“, rief es fast schon kämpferisch Schulleiter Bernd Bunge bei seiner Begrüßung in die Aula hinein. Immerhin 35 Absolventen haben die Fachoberschulreife erlangt mit der Berechtigung, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Bunge freute sich über diese Zahl: „Das sind mehr als 60 Prozent.“ 18 Jungen und Mädchen haben die Fachoberschulreife erreicht, einer hat den Hauptschulabschluss geschafft.

Bunge dankte vor allem den Eltern: „Ohne Ihre Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Der stellvertretende Werdohler Bürgermeister Dirk Middendorf hatte dieses Mal einen besonderen Anlass für ermutigende Grußworte: Sein Sohn Jonas gehörte auch zu den Absolventen. Für die Stadt Werdohl sagte Middendorf: „Die Realschule ist die zweitgrößte Schule in Werdohl, die Realschule spielt eine sehr wichtige Rolle in der Schullandschaft.“ Zwei verschiedene Schulformen an zwei verschiedenen Standorten – das sei gut für Werdohl, sagte der CDU-Politiker. Der aktuelle Jahrgang habe sehr gute Leistungen erzielt, die von Bunge erwähnte Quote von 60 Prozent sei „hervorragend“. An die Schülerinnen und Schüler gewandt sagte er: „Ihr müsst noch nicht erwachsen sein, genießt eure Jugend und verschwendet sie nicht.“

Für die Abschlussklassen sprachen Seyda Kurt und Natascha Tsiripidou. Die Mädchen zeigten sich überaus dankbar gegenüber ihren Lehrern, dem Schulleiter und den Mitschülern. Von den Klassenlehrern Thorsten Leppert und Friedrich Brune bekamen sie Dank und Anerkennung zurück. Die 10 b sei eine „außergewöhnlich gute“ Realschulklasse gewesen, sagte Brune. Als Klassenbeste der 10a wurde Adriane Weiß, als Klassenbester der 10b Öznur Temel ausgezeichnet. - Von Volker Heyn

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