Abriss auf jeden Fall dieses Jahr

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Die Gebäude auf dem Kopf in Ütterlingsen werden noch in diesem Jahr abgerissen: Kirche, Gemeindehaus und Pfarrhaus von St. Maria Königin sowie die alte Schule an der Leipziger Straße.

Werdohl - Stadtverwaltung und katholische Kirchengemeinde arbeiten derzeit Hand in Hand, um den Abriss der alten Schule an der Leipziger Straße in Ütterlingsen und der drei kirchlichen Gebäude von St. Maria Königin zu planen.

Thomas Schroeder vom Fachbereich Bauen der Stadt geht davon aus, dass der Abriss auf jeden Fall noch in diesem Jahr vonstatten gehe. Verwaltungsleiterin Grobel von der Kirchengemeinde St. Michael hatte im Mai noch davon gesprochen, dass es vielleicht schon im August losgehen könne.

Das wird so schnell nichts, weil im Gebäude der alten Schule noch Versorgungstechnik von Mark-E und den Werdohler Stadtwerken liegt. Für diese Technik muss erst noch ein kleines Betonhäuschen gebaut und die Leitungen und Module in diese separate Station verlegt werden. Das ist Sache von Mark-E und den Stadtwerken. Erst wenn diese Arbeiten geschehen sind, kann mit dem Abriss sämtlicher Gebäude begonnen werden.

Das Ausschreibungsverfahren laufe, die eigentliche Ausschreibung sei aber noch nicht veröffentlicht, sagte Thomas Schroeder auf Nachfrage unserer Redaktion. Das Ziel sei aber, die Arbeiten so schnell wie möglich zu vergeben. Aus Kostengründen solle eine Firma den ganzen Abriss leisten, die Kosten werden dann nach Aufwand auf Stadt und Kirchengemeinde aufgeteilt.

Die Kirchengemeinde plant vor dem Abriss eine Art „Tag der offenen Tür“ im Gemeindehaus. Jeder, der Erinnerungsstücke aus dem Gebäude haben möchte, kann sie ersteigern. Diesen Termin gibt es aber noch nicht. Der Kirchenvorstand treffe sich nach der Sommerpause Mitte August zu einer Besprechung, kündigte Grobel gestern an.

Von Volker Heyn

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